Erläuterungen zu Lehrplan und Stundentafel
Das Realgymnasium Rämibühl ist ein Langgymnasium, das an die 6. Primarschulklasse anschliesst und in sechs Jahren zur Maturität führt. Wie bei allen Langgymnasien im Kanton Zürich ist der Unterricht in Latein in der Unterstufe (1./2. Klasse) für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch. Der prüfungsfreie Übergang an Maturitätsschulen mit anderen Profilen ist nach der 2. Klasse gewährleistet.
Das RG Rämibühl legt Wert auf Unterrichtsformen, die die Schülerinnen und Schüler dazu anhalten, Selbstverantwortung zu übernehmen und ihre eigenen Lernfortschritte zu reflektieren. Diese selbstständigen Unterrichtsformen werden in stufengerechter Form im Verlauf des Ausbildungsgangs ausgebaut. In der 6. Klasse besteht ein Präferenzsystem.
Eine Mindestzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist Voraussetzung, um ein Schwerpunktfach, ein Ergänzungsfach, ein Präferenzfach oder bei den Profilen eine bestimmte Sprachkombination, durchzuführen. Mindestzahlen werden auch bei der Durchführung von Fakultativkursen und beim Halbklassenunterricht verlangt.
Der Lehrplan und die Stundentafel sind unter Beachtung folgender verbindlicher Vorgaben ausgearbeitet worden:
- Verordnung des Bundesrates/Reglement der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen (MAR) vom 16.1./15.2.1995 ;
- Kantonale Vorgaben zur Maturität (Erziehungsrat, 4.6.96) ;
- Rahmenlehrplan für die Maturitätsschulen (EDK, 9.6.94).
1. Maturitätsprofile
Am Realgymnasium werden das altsprachliche und das neusprachliche Maturitätsprofil angeboten. Dabei sind folgende Kombinationen von Schwerpunktfach und Dritter Sprache möglich:
- Latein/Englisch respektive Englisch/Latein;
- Griechisch (Schwerpunktfach)/Latein oder Englisch;
- Englisch/Italienisch respektive Italienisch/Englisch;
- Spanisch (Schwerpunktfach)/Englisch.
Das Realgymnasium bietet auch die Möglichkeit, das alt- oder das neusprachliche Profil in einem zweisprachigen Lehrgang mit Immersionsunterricht zu absolvieren. Schülerinnen und Schüler dieses Lehrgangs können neben der Eidgenössischen Matur auch das International Baccalaureate ablegen.
2. Maturitätsfächer
Maturitätsfächer sind sieben Grundlagenfächer, ein Schwerpunktfach und ein Ergänzungsfach.
2.1 Grundlagenfächer
Grundlagenfächer sind:
- die Erstsprache Deutsch;
- als zweite Landessprache Französisch;
- eine dritte Sprache (Italienisch, Englisch oder Latein);
- Mathematik;
- Naturwissenschaften mit obligatorischem Unterricht in Biologie, Chemie und Physik;
- Geistes- und Sozialwissenschaften mit obligatorischem Unterricht in Geschichte und Geografie sowie einer Einführung in Wirtschaft und Recht;
- Bildnerisches Gestalten oder Musik (musisches Fach).
2.2 Schwerpunktfächer
Als Schwerpunktfach können gewählt werden:
- Latein;
- Griechisch;
- Englisch;
- Italienisch;
- Spanisch.
Griechisch und Spanisch werden nur als Schwerpunktfach angeboten. Eine Sprache, die als Grundlagenfach belegt wird, kann nicht gleichzeitig als Schwerpunktfach gewählt werden.
2.3 Ergänzungsfächer
Das Ergänzungsfach ist aus den folgenden Fächern auszuwählen:
- Physik;
- Geschichte;
- Geografie;
- Wirtschaft und Recht;
- Bildnerisches Gestalten;
- Musik;
- Philosophie;
- Chemie;
- Anwendungen der Mathematik – Informationstechnologien;
- Religionslehre;
- Sport.
2.4 Präferenzfächer
Im letzten Schuljahr werden sieben Maturitätsfächer unterrichtet. Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler zwei Fächer als Präferenzfächer auswählen. Die Wahl muss aus den folgenden sechs Grundlagenfächern erfolgen:
- Französisch;
- Dritte Sprache (Latein, Englisch oder Italienisch);
- Chemie;
- Physik;
- Geschichte;
- Geografie.
Der Unterricht in den vier nicht gewählten Grundlagenfächern wird am Ende der 5. Klasse abgeschlossen. Die Kombinationen Geschichte/Geografie und Chemie/Physik sind nicht möglich.
2.5 Einführung in Wirtschaft und Recht
Die Einführung in Wirtschaft und Recht findet als eigenständiges Fach im ersten Semester der 5. Klasse mit 2 Wochenstunden (1 Jahresstunde) statt; der Unterricht erfolgt mit Schwerpunkt im betriebswirtschaftlichen Bereich.
In Geschichte /Staatskunde werden im 2. Semester des 10. Schuljahres Themen mit Schwerpunkt im rechtskundlichen Bereich, in Geografie im 10. Schuljahr solche mit Schwerpunkt im volkswirtschaftlichen Bereich behandelt.
3. Maturitätsarbeit
Schülerinnen und Schüler müssen eine grössere, eigenständige schriftliche oder schriftlich kommentierte Arbeit erstellen und mündlich präsentieren.
Die Wahl des Faches, in dem die Maturitätsarbeit geschrieben werden soll, ist frei. Die Anforderungen für die Maturitätsarbeit werden in einem hausinternen Reglement festgehalten.
Die Arbeit muss im 1. Semester der 6. Klasse ausgeführt werden. Den Schülerinnen und Schülern wird in Fortsetzung des Sammelhalbtags der 5. Klasse jede Woche an einem unterrichtsfreien halben Tag Zeit für die Erstellung der Maturitätsarbeit gegeben.
4. Zeitpunkt der Wahlentscheide
Das MAR gibt Schülerinnen und Schülern mehrere Möglichkeiten, ihre Fächerkombination und die Gestaltung ihrer Maturitätsprüfung mitzubestimmen. Die Wahlentscheide müssen aber jeweils auf einen festgelegten Zeitpunkt hin getroffen werden.
4.1 Maturitätsprofil
Die Wahl des Maturitätsprofils erfolgt auf Beginn der 3. Klasse.
4.2 Musisches Maturitätsfach
Die Wahl des musischen Maturitätsfachs erfolgt auf Beginn der 3. Klasse.
4.3 Schwerpunktfach
Werden Spanisch oder Griechisch als Schwerpunktfach gewählt, muss die Wahl auf Beginn der 3. Klasse erfolgen.
Latein, Englisch und Italienisch werden auf Beginn der 5. Klasse als Schwerpunktfach gewählt.
4.4 Präferenzfach
Das Präferenzfach wird auf Beginn der 6. Klasse gewählt. Ein Präferenzfach kann gleichzeitig nicht auch Ergänzungsfach sein.
4.5 Ergänzungsfach
Das Ergänzungsfach wird auf Beginn der 6. Klasse gewählt. Ein Ergänzungsfach kann gleichzeitig nicht auch Präferenzfach sein.
5. Besondere Unterrichtsformen
Es bestehen - neben dem normalen Unterricht im Klassenverband - verschiedene besondere Unterrichtsformen, die die Schülerinnen und Schüler dazu erziehen, sich selbst Ziele für ihr Lernen zu setzen und ihre Lernfortschritte selbstständig zu dokumentieren und zu reflektieren.
5.1 Halbklassen
Beim Halbklassenunterricht wird die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, damit die Schülerinnen und Schüler vermehrt gefördert werden können und ein Eingehen auf ihre Bedürfnisse leichter möglich ist. Schülerinnen und Schüler haben bessere Möglichkeiten, sich mündlich am Unterricht zu beteiligen, was besonders beim Sprachunterricht von grosser Bedeutung ist.
5.2 Praktikum
In den naturwissenschaftlichen Fächern und in Geografie werden Übungen als Erweiterung und zur Ergänzung des Normalunterrichts (sog. Praktika) durchgeführt. Die beschränkte Anzahl Laborplätze und die nötige intensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler bedingen während den Praktika die Aufteilung der Klassen in Halbklassen.
5.3 Sammelhalbtag
In der 5. Klasse ist ein halber Wochentag unterrichtsfrei. Am Sammelhalbtag sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, selbstständig über längere Zeit an Projekten zu arbeiten. Der Sammelhalbtag dient damit der Förderung der Konzentration und der Vorbereitung auf die Hochschule.
Es sind jeweils drei Fächer, die für die Aufgabenstellung am Sammelhalbtag zuständig sind: Im 1. Semester der 5. Klasse Deutsch, Mathematik und das Schwerpunktfach; im 2. Semester der 5. Klasse Französisch, Geschichte und das Schwerpunktfach.
5.4 RG-Woche
Zweimal pro Schuljahr wird der normale Stundenplan für eine Woche, die RG-Woche, aufgehoben. Diese Woche dient dem Projektunterricht zu verschiedensten Themen, zum Teil extern, zum Teil klassenübergreifend, in vielfältiger Form. In neu zusammengestellten Klassen wird meist eine Projektwoche unter Leitung der Klassenlehrerin/ des Klassenlehrers durchgeführt, um die soziale Zusammenarbeit zu fördern.
In der 4. Klasse findet im Rahmen der RG-Woche die Medienwoche statt: Kleine Gruppen arbeiten unter der Leitung von Journalistinnen, Journalisten und weiteren Medienschaffenden.
Im Weiteren sind externe Arbeitswochen sowie ein Sozialeinsatz und ein Aufenthalt in einem fremdsprachigen Gebiet in die RG-Wochen integriert.
6. Weiterer obligatorischer Unterricht
Neben den neun Maturitätsfächern (siehe 2.) finden am Realgymnasium folgende obligatorische Fächer statt:
- Sport (3 Lektionen pro Woche);
- Informationstechnologie( IT) (1 Lektion im 2. Semester der 1. Klasse, 1 Lektion im 1. Semester der 2. Klasse);
- Klassenlehrerstunde (1 Lektion im 1. Semester der 1. Klasse);
- *-Stunde (1 Lektion pro Woche, Durchführung bei Bedarf). Die *-Stunde ist die Fortsetzung der Klassenlehrerstunde mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten.
7. Fakultativfächer
Der Fakultativbereich umfasst verschiedene Sprachen (Italienisch, weitere Sprachen wie Russisch, Spanisch etc.), Religion, Informatik, Psychologie, Kurse im bildnerisch gestaltenden und im musikalischen Bereich, Kurse in Sport und Tanz und wechselnde Angebote (z.B. aktuelle Weltpolitik, innenpolitische Fragen, Astronomie usw.).
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Deutsch
Grundlagenfach (GF)
Bildungsziel
Das Fach Deutsch befasst sich mit der deutschen Sprache und Literatur.
Deutsch fördert die mündliche und schriftliche Gewandtheit im Umgang mit der eigenen Sprache und befähigt Schülerinnen und Schüler dazu, Sachverhalte, Gedankengänge und Empfindungen sprachlich korrekt und situationsgerecht darzustellen. Deutsch vermittelt den Jugendlichen die Fähigkeit, mit Sprache spielerisch-gestaltend umzugehen.
Die deutsche Sprache wird in ihren Erscheinungsformen, in ihrer Entwicklung und in ihrer sozialen Vielfalt betrachtet und untersucht.
Der Deutschunterricht beschäftigt sich mit Literatur, vorzüglich deutschsprachiger Literatur, ihren Gattungen und ihrer geschichtlichen Entwicklung.
Der Literaturunterricht setzt sich mit der Ästhetik sprachlicher Kunstwerke auseinander. Er zeigt Möglichkeiten der Interpretation literarischer Werke. Die Diskussion über Literatur soll die Fähigkeit fördern, sich ein eigenes ästhetisches Urteil zu bilden, aber auch der eigenen Einstellung kritisch zu begegnen.
Die Arbeit im Fach Deutsch dient der Medienerziehung, der Schärfung des kritischen Bewusstseins gegenüber jeglicher Art von Informationsvermittlung.
Der Deutschunterricht entwickelt bei Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, sich selber und die eigene Umwelt besser zu verstehen. Er fördert die Bereitschaft, diese mitzugestalten und sich in sie einzuordnen.
Der Unterricht in der Erstsprache dient in besonderem Masse der Allgemeinbildung.
Richtziele
Grundkenntnisse
- Einblick haben in Form und Funktion der eigenen Sprache, eines sich mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit verändernden Zeichensystems
- Sprache in ihrer historischen Dimension sowie in ihrem konstitutiven Einfluss auf Denken, Weltdarstellung und zwischenmenschliche Beziehungen erfahren
- Einblick in die Geschichte der deutschen Literatur und in ihre gesellschaftlichen und kulturellen Bezüge haben
- Kriterien zur Auseinandersetzung mit literarischen Werken und zur Unterscheidung der Epochen innerhalb der deutschen Literatur kennen
Grundfertigkeiten
- die mündlichen und schriftlichen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern, um Ansprüche und Normen verschiedenartiger Sprech- und Schreibsituationen zu erfüllen und um die eigenen Gedanken und Empfindungen darstellen zu können
- die eigene Meinung und die eigenen Interessen in Auseinandersetzungen vernünftig und wirkungsvoll geltend machen und dabei auf die Standpunkte des anderen eingehen können
- mit literarischen Texten umgehen können, sie verstehen und gestalten (z.B. rezitieren, szenisch aufführen)
- mit Sach- und Gebrauchstexten umgehen können, sie verstehen
- ein Instrumentarium zur Erforschung grammatischer, kommunikativer und literarischer Sachverhalte handhaben können
- selbständig denken, Probleme erkennen, sie einordnen und sie sachlich angemessen und sprachlich korrekt zu erörtern vermögen
Grundhaltungen
- die Bereitschaft haben, selbständig zu denken
- Sprache als grundlegendes menschliches Ausdrucksmittel erleben, als weites Experimentierfeld, als Ort von Gefühl und Kreativität, von Phantasie, Spielfreude und Humor
- mit sprachlichem Handeln das Selbstbewusstsein weiterentwickeln, auch zur Selbstreflexion bereit sein
- neugierig und offen sein für die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten kulturellen Zeugnissen, insbesondere literarischen Werken, aus Vergangenheit und Gegenwart
- bereit sein, jegliche Art von Information kritisch zu beurteilen
Grobziele und Inhalte
Grundkenntnisse, Grundfertigkeiten und Grundhaltungen werden im Fach Deutsch in ständiger Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff angewendet und entwickelt. Die Richtziele sind, dem Charakter und der Struktur des Faches entsprechend, auf sehr verschiedenartigen Wegen und mit unterschiedlichen Stoffen erreichbar. Diese Vielfalt ist das Charakteristikum des Unterrichts in der Erstsprache.
7./8. Schuljahr: |
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- Lektüre und Besprechung geeigneter, vorwiegend literarischer Texte
- Texte in ihrem literatur- und geistesgeschichtlichen Zusammenhang kennen lernen
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- kleine literarische Formen wie Fabel, Märchen, Anekdote, Kurzgeschichte, Sage
- Gedichte
- dramatische Texte
- evtl. längere epische Texte als Hauslektüre
- Sachtexte
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- die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln
- sich eine eigene Meinung bilden und diese - auch in der Auseinandersetzung - sinnvoll vertreten
- Einführung in Grundlagen und Verfahren der Sprachbetrachtung; Instrumente zur Erforschung grammatischer und kommunikativer Sachverhalte
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- Verfassen von eigenständigen mündlichen und schriftlichen Arbeiten, einzeln und in der Gruppe (Aufsätze, literarische Texte; Referate; Diskussionen u.a.)
- Gestalten von Texten (szenische Aufführung, Rezitation u.a.)
- Kenntnis und Anwendung von Sprachregeln
- Zusammenarbeit mit dem Fach Latein im Rahmen der Sprachwerkstatt; für die Sprachwerkstatt bestehen interdisziplinäre Richtlinien Deutsch/Latein
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- sich kritisch mit den Medien auseinandersetzen; Informationen sinnvoll auswählen und verwenden lernen
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- exemplarische Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften; Visionierung von TV-Sendungen und Filmen; evtl. Herstellung einer Schülerzeitung; Reportagen
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9./10. Schuljahr: |
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Die Lerninhalte des 7./8. Schuljahres werden weitergeführt und vertieft. |
- Lektüre und Besprechung geschichtsbildender literarischer und theoretischer Texte sowie bedeutender Werke der Gegenwart
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- wichtige Werke der deutschen Geistes- und Literaturgeschichte aus unterschiedlichen Epochen (Gedichte, Dramen, Romane; weitere Textsorten); evtl. Lektüre wesentlicher fremdsprachiger Werke in Übersetzung; Lektüre von zeitgenössischer Literatur
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- Kriterien zur Auseinandersetzung mit literarischen Werken und zur Unterscheidung der Epochen innerhalb der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte erarbeiten
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- Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, allein und im Team, insbesondere im Zusammenhang mit der Lektüre
- erörterndes und kreatives Schreiben
- Vorträge, Kurzreferate, Diskussionen etc.
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- Vertiefung der Arbeit in der Unterstufe; eigene Medien herstellen (z.B. Zeitung, Radiosendung, Video)
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11./12. Schuljahr: |
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Die Lerninhalte der Unter- und Mittelstufe werden weitergeführt und vertieft. |
- verstärkter Einbezug von Geschichte, Philosophie (insbesondere Bereiche von Ästhetik und Ethik ) und Psychologie, von politischen und gesellschaftlichen Fragen in die Literaturbetrachtung
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- Lektüre theoretischer Texte (philosophische Abhandlungen, literaturwissenschaftliche Aufsätze etc.)
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- Reflexion über Sprache, insbesondere in erkenntnistheoretischem sowie in gesellschaftlichem und politischem Zusammenhang
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- ausgewählte Themen der Linguistik und Rhetorik
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- einen Überblick über die deutsche Literatur- und Geistesgeschichte haben
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- Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, allein und im Team, zur Lektüre, zur Literaturgeschichte, zur Sprachreflexion
- erörterndes und kreatives Schreiben
- Vorträge, Kurzreferate, Diskussionen etc.
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Französisch
Grundlagenfach (GF)
Bildungsziel
Im Fach Französisch werden die Schülerinnen und Schüler mit der französischsprachigen Welt und Kultur vertraut gemacht.
Die Jugendlichen sind bereit, sich auf diese fremde Welt einzulassen und sich mit ihr kritisch auseinanderzusetzen. Dabei nehmen sie ihre eigene Sprache und Denkart bewusster wahr. Sie hinterfragen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Eigenem und Neuem und entwickeln eine weltoffene, tolerante Haltung.
Das Erreichen dieses Zieles setzt gründliche Kenntnisse der französischen Sprache und der frankophonen Kultur voraus.
Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, sich eigenständig, klar und nuanciert auf französisch auszudrücken. Sie befassen sich intensiv mit wichtigen Werken der französischsprachigen Literatur.
Durch die Kommunikation und Begegnung über die Sprachgrenze hinaus leistet das Französische einen wichtigen staatspolitischen Beitrag.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Voraussetzungen erhalten, um ein international anerkanntes Sprachdiplom (z.B. Delf) zu bestehen.
Richtziele
Grundkenntnisse
- die Regeln der gesprochenen und geschriebenen Sprache beherrschen
- repräsentative, aus verschiedenen Epochen stammende Werke der französischsprachigen Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
- mit verschiedenen Aspekten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens Frankreichs und der Westschweiz vertraut sein
Grundfertigkeiten
- fähig sein, einen Gedankengang oder einen Sachverhalt mündlich und schriftlich korrekt, klar und differenziert zu formulieren
- muttersprachliche Sprecherinnen und Sprecher verstehen und auf ihre Äusserungen eingehen können
- fähig sein, die Strukturen der französischen Sprache zu erkennen und sie mit denen anderer Sprachen zu vergleichen
- die wichtigsten Sprachregister (Umgangssprache, Standardsprache, literarische Sprache) unterscheiden können
- ausgewählte literarische Texte französischsprachiger Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Jahrhunderten analysieren und kommentieren können
- auch nicht-literarische Texte verstehen und in der Lage sein, diese zu analysieren, zu umschreiben und dazu Stellung zu nehmen
- mit Wörterbüchern und Nachschlagewerken umgehen können
Grundhaltungen
- offen sein für eine Auseinandersetzung mit Gegenwart und Vergangenheit der französischsprachigen Kultur
- offen sein für Begegnungen, welche den Fremdsprachenerwerb ermöglichen und fördern
- bereit sein, eigene Denkweisen in Frage zu stellen
- Interesse haben an der französischen Sprache und bereit sein, über ihre Funktionsweise und ihre mannigfaltigen Erscheinungsformen zu reflektieren
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- einen elementaren Grundwortschatz besitzen
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- grundlegender Wortschatz, Formenlehre und einfache Satzlehre anhand eines stufengemässen Lehrmittels
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- die grammatischen Strukturen in ihren Grundzügen beherrschen
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- Aussprache- und Lektüreübungen; Schulung des Hörverständnisses
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- sich zu einfachen Themen äussern können
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- Konversationsübungen; szenisches Umsetzen des behandelten Themas
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- sich in Alltagssituationen zurechtfinden und sie in der Fremdsprache bewältigen können
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- geeignete Texte korrekt lesen und verstehen können
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- Lektüre einfacher Texte, auch von Gedichten
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- fähig sein, einfache schriftliche Aussagen zu machen
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- mit Sprache mündlich und schriftlich kreativ umgehen können
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- über ein elementares Instrumentarium der grammatischen Sprachbeschreibung verfügen
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- sich im Unterricht zunehmend des Französischen bedienen können
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9./10. Schuljahr: |
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- den erworbenen Wortschatz auch in komplexeren Gebieten anwenden können
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- Erweiterung des Wortschatzes
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- die wesentlichen Kapitel der französischen Grammatik kennen und beherrschen
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- Abschluss der Elementargrammatik
- Vervollständigung der Satzlehre
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- die Fähigkeit haben, Sachverhalte wiederzugeben und eigene Gedanken zu formulieren
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- Übersetzungsübungen
- Förderung des freien Sprechens
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- komplexere Texte verstehen und verfassen können
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- Nacherzählen, Zusammenfassen, Formulieren eigener Stellungnahmen
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- Lektüre von Original- und / oder vereinfachten Texten (verschiedene Textsorten)
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- Verfassen vielfältiger Texte (inkl. Briefe)
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- über die Voraussetzungen zum Bestehen der Delfprüfung (A1 – A4) verfügen
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- Schulung des Hörverständnisses
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11. Schuljahr: |
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- einen Einblick in verschiedene Epochen der französischen Literatur- und Geistesgeschichte haben
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- Lektüre und Analyse anspruchsvoller Werke aus verschiedenen Epochen; erzählende, dramatische, philosophische und lyrische Texte
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- nuanciert zu anspruchsvollen Themen Stellung nehmen können
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- Einführung in die Textanalyse mündliche Analyse und Diskussion von aktuellen Themen und literarischen Inhalten
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- Texte zu anspruchsvollen Themen verfassen können
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- Formulieren eigener Stellungnahmen
- Schulung des schriftlichen Ausdrucks
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- alle wesentlichen Kapitel der Grammatik beherrschen und im konkreten Sprachgebrauch (mündlich und schriftlich) anwenden können
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- Wiederholung und Vertiefung von Wortschatz und Grammatik
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- mit Nachschlagewerken sowie mit ein- und zweisprachigen Wörterbüchern umgehen können
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- Einführung in die Benützung von Nachschlagewerken
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12. Schuljahr, Präferenzfach |
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- vertiefte Auseinandersetzung mit einer oder mehreren Epochen der französischen Geistes- und Kulturgeschichte
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- Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen den behandelten Texten und ihrem historischen, kulturellen und philosophischen Hintergrund
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- sich über literarische Texte und Epochen sowie über komplexe gesellschaftliche Themen mündlich und schriftlich ausdrücken können
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- Texte zu anspruchsvollen Themen verfassen können
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Latein
Grundlagenfach (GF)
Grundlagenfach mit Präferenz (PF)
Schwerpunktfach (SF)
Bildungsziel
Im Fach Latein werden die Schülerinnen und Schüler mit der Welt der römischen Antike und Kultur vertraut gemacht.
Das Erreichen dieses Zieles setzt gründliche Kenntnisse der lateinischen Sprache voraus. Modellhaft führen Lektüre und Besprechung lateinischer Texte zu den Wurzeln europäischer Literatur und Kunst.
Die Auseinandersetzung damit ermöglicht es den Jugendlichen, fremdes, ungewohntes Denken und Handeln kennen zu lernen und es kritisch zu würdigen. Sie befassen sich mit Grundfragen der menschlichen Existenz.
Der Lateinunterricht vermittelt den Jugendlichen darüber hinaus Einblicke in die Entstehung der romanischen Sprachen. Er macht ihnen die Strukturen der Sprache - der fremden wie der Erstsprache - bewusst und lässt sie die Geschichtlichkeit von Sprache begreifen. Die Jugendlichen erkennen, dass jede Sprache und jede Zeit die Wirklichkeit auf ihre eigene Weise fasst und dass somit jede Übersetzung bereits eine Interpretation ist.
Der Lateinunterricht lässt die Schülerinnen und Schüler erkennen und erleben, wie die Römer die antike Kultur - das Christentum eingeschlossen - dem Abendland vermittelt haben. Er zeigt ihnen die Bedeutung der antiken Welt in der europäischen Tradition, ihr Nachleben von der Spätantike über das Mittelalter bis heute, und weckt in ihnen den Sinn für Fragen, welche in der Antike ursprünglich gestellt wurden und bis heute nachwirken.
In der Antike waren die verschiedenen Lebensbereiche, die sich heute auseinanderentwickelt haben, noch eng verbunden. Der Lateinunterricht macht den Jugendlichen durch das Denken über die Fachgrenzen hinaus und durch die Zusammenarbeit mit anderen Fächern die Zusammenhänge wieder bewusst, in denen sie leben.
Richtziele
Grundkenntnisse
- ein für die Lektüre grundlegendes Vokabular erarbeiten
- durch adäquate morphologische Kenntnis Sprachsicherheit erlangen
- (GF) die wichtigsten grammatischen und syntaktischen Strukturen kennen und beherrschen
(PF, SF) die grammatischen und syntaktischen Strukturen kennen und beherrschen
- ein angemessenes Wissen in der lateinischen Metrik besitzen
- wichtige Erscheinungen der römischen Kultur - auch in der keltischen und römischen Schweiz - und ihr Fortleben verstehen und damit die Verwurzelung des heutigen Europa in der Antike erkennen
- das griechische Element in der römischen Kultur erfassen
- die Bedeutung des römischen Reiches für die Ausbreitung des Christentums begreifen
- die lateinische Literatur in ihren Grundzügen kennen lernen
- (SF) die Rolle des Lateins und des römischen Denkens in der Geschichte der (antiken) Philosophie verstehen
Grundfertigkeiten
- einen lateinischen Originaltext sinngemäss erfassen
- Texte angemessen in der Muttersprache wiedergeben und interpretieren können
- poetische Texte metrisch korrekt lesen können
- (PF, SF) literarische Inhalte historisch richtig einordnen
- Beziehungen zur eigenen Gegenwart erkennen
Grundhaltungen
- Bereitschaft zu selbstständiger Arbeit zeigen
- ohne Voreingenommenheit an einen Text herangehen
- genau, konzentriert und ausdauernd an einem Text arbeiten
- bereit sein, existentielle Aussagen antiker Texte mit den Erfahrungen des eigenen Lebens zu konfrontieren
- Fähigkeit zu gemeinschaftlicher Arbeit entwickeln (soziale Kompetenzen)
- (PF, SF) Interesse zeigen für verschiedenste Aspekte der Antike
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- eine grammatische Terminologie erarbeiten
- Einsicht in verschiedene Elemente der Wortbildungslehre gewinnen
- Übersetzungstechniken kennen lernen
- Einblicke in das Funktionieren von Sprache gewinnen
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- Erlernen von Wortschatz, Formenlehre und Syntax
- Anwendung des Gelernten anhand der Texte eines Übungsbuches
- Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch im Rahmen der Sprachwerkstatt. Für die Sprachwerkstatt bestehen interdisziplinäre Richtlinien Latein - Deutsch.
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- Kultur und Alltagsleben der Römer und der Antike erleben
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- Darstellung des kulturellen Lebens anhand geeigneter Unterrichtsmaterialien (Dias etc.)
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9./10. Schuljahr: |
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- erste Originaltexte lesen
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- Texte aus einem Lesebuch und / oder ausgewählte Partien geeigneter Autoren
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- die Grundlagen der Metrik erlernen
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- metrisches Lesen und Analysieren der wichtigsten lateinischen Verse anhand von Originalbeispielen
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- die Syntax repetieren und erweitern
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- Einführung in den Gebrauch von Wörterbüchern und Nachschlagewerken
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- Grundkenntnisse in der lateinischen Literatur erwerben
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- Lektüre ausgewählter Autoren (v.a. der klassischen Epoche) oder thematische Lektüre (z.B. Roman; Epigramm; Elegie; Satire, Fabel; Geschichtsschreibung; Epos; Komödie)
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11. Schuljahr: |
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- die Kenntnisse der lateinischen Literatur und der Antike vertiefen
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- weiterführende Lektüre (v.a. der klassischen Epoche)
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- (SF) selbständig Projekte durchführen
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- (SF) Projektarbeit (einzeln oder in Kleingruppen): z.B. Anfertigung längerer Übersetzungen; Kommentare zu ausgewählten Textpassagen; Abfassen von Traktaten zur Sprach-, Text-, Kulturgeschichte
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12. Schuljahr, Präferenzfach: |
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- die Kenntnisse der lateinischen Literatur und der Antike vertiefen
- sich mit komplexeren Themenkreisen und Fragestellungen auseinandersetzen
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- weiterführende Lektüre aus dem Bereich der gesamten Latinitas (z.B. altlateinische Texte; Epigraphik; Rechtsgeschichte; christliche Autorinnen und Autoren; Philosophie; Texte der Renaissance und des Humanismus)
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12. Schuljahr, Schwerpunktfach: |
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- die Kenntnisse der lateinischen Literatur vertiefen
- sich mit komplexeren Themenkreisen und Fragestellungen auseinandersetzen
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- weiterführende Lektüre aus Bereichen der gesamten Latinitas (z.B. altlateinische Texte; Epigraphik; christliche Autorinnen und Autoren; Philosophie; Rechtsgeschichte; Texte des Mittelalters, der Renaissance und des Humanismus)
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- die sprachlichen Fähigkeiten festigen und ausbauen
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- verschiedene Aspekte der antiken Welt kennen lernen
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- Beschäftigung mit Bereichen wie Rhetorik (Tropen und Figuren), Erziehung und Bildung, Rechtsgeschichte, Medizin, evtl. griechische Philosophie
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Griechisch
Schwerpunktfach (SF)
Bildungsziel
Im Fach Griechisch befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Welt der griechischen Antike und ihrer Kultur. Sie werden sich der einzigartigen Möglichkeiten und Leistungen dieser Sprache bewusst.
Die Jugendlichen erwerben kognitive und soziale Kompetenzen, indem sie am Modellfall Griechenland die eigene Kultur mit einer fremden vergleichen und so die Fähigkeit gewinnen, die eigenen Traditionen, Haltungen und Errungenschaften kritisch in Frage zu stellen.
Der Griechischunterricht vermittelt gründliche Kenntnisse der altgriechischen Sprache. Die Schülerinnen und Schüler lernen exemplarisch die Geschichtlichkeit und die lebendige Entwicklung von Sprache, denn die indoeuropäische Sprachenvielfalt kann vom Griechischen ausgehend erschlossen werden. In den Unterricht lassen sich Zeugnisse der ganzen Sprachentwicklung des Griechischen, die mehr als 3000 Jahre umfasst, einbeziehen.
Auch die Geschichtlichkeit von Kultur, insbesondere die Traditionsgebundenheit der europäischen Welt, wird im Griechischunterricht modellhaft thematisiert.
Die verschiedenen Wissensbereiche, die sich bis zur Gegenwart auseinanderentwickelt haben, waren bei den Griechen noch eng verbunden. Entstehung von Wissenschaft und Begriffsbildung kann hier an der Quelle, aus der die moderne Welt schöpft, studiert werden. Die ursprüngliche Bezogenheit aller Fächer aufeinander, jenseits der Enge von Spezialkenntnissen, wird für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar.
Richtziele
Grundkenntnisse
- im Elementarunterricht die für die spätere Lektüre nötigen Kenntnisse der altgriechischen Sprache (Morphologie, Syntax, Wortschatz) erwerben
- Grundbegriffe und Zusammenhänge der indoeuropäischen Linguistik erkennen und analysieren können
- ein angemessenes Wissen in der griechischen Metrik besitzen
- Einblick in die Kultur- und Geistesgeschichte der griechischen Antike erhalten
- einen Überblick über die griechische Literaturgeschichte gewinnen
- Einsicht in die verschiedenen literarischen Gattungen und die Gattungsgebundenheit griechischer Sprachdokumente haben
Grundfertigkeiten
- einen griechischen Originaltext inhaltlich erfassen können
- eine grammatisch korrekte und stilistisch adäquate Übersetzung ins Deutsche anfertigen können
- in der Lage sein, poetische Texte metrisch korrekt zu lesen
- Originaltexte auf ihre sprachliche, metrische, stilistische und literarische Gestaltung hin analysieren können
- mit fachspezifischen Hilfsmitteln (Wörterbüchern, Nachschlagewerken) umgehen können
- in der Lektürephase den unersetzlichen Wert, den eine Originallektüre im Griechischen im Vergleich mit der Lektüre von Übersetzungen besitzt, realisieren
- die Fähigkeit gewinnen, sich griechische Texte auch selbständig zu erarbeiten
- die Ausstrahlung der altgriechischen Literatur auf die spätere europäische Tradition nach Motiven, Stoffen und Formen nachvollziehen können
- anhand der Übersetzungserfahrung die muttersprachliche Kompetenz (u.a. rhetorisch und künstlerisch) erweitern
Grundhaltungen
- von den Anfängen der europäischen Literatur und Kultur ausgehend einen weiten geistigen Horizont haben und fähig sein, Texte, Gedanken und Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und Kulturen einzuordnen und zu beurteilen
- besser befähigt sein, Tendenzen und Probleme der eigenen Gegenwart in Zusammenhängen zu sehen, auf ihre Wurzeln zurückzuführen und kritisch zu hinterfragen
- durch Studium einer Kontrastkultur eigene unreflektierte Grundhaltungen, Vorurteile und Befangenheiten erkennen und aufarbeiten können
- philosophisches Fragen am anfänglichen Fragen der Griechen erlernen
- generell einen geschärften Blick für Sprachliches besitzen
- von dem Nuancenreichtum und der Vielfalt des Griechischen ausgehend Sprache als ein Medium ansehen, das mehr als blosse Informationsübermittlung leistet
Grobziele und Inhalte
9./10. Schuljahr: |
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- grundlegende sprachliche Kenntnisse und Fertigkeiten erarbeiten
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- Morphologie, Syntax, Wortschatz
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- Übersetzungstechniken erlernen
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- Grundbegriffe der indoeuropäischen Linguistik; elementare Lautgesetze
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- erste Einblicke in die Kultur- und Geistesgeschichte der griechischen Antike und ihr Weiterwirken erhalten
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- Übergang zur Originallektüre neben der Arbeit mit dem Lehrbuch
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11./12. Schuljahr: |
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- die Originallektüre weiterführen und vertiefen (autorenbezogen oder thematisch)
- die wichtigsten Autorinnen und Autoren und die literarischen Gattungen mit Schwerpunkt auf der klassischen Zeit kennen lernen
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- Epos (Homer); Lyrik; Tragödie; Philosophie (z.B. Vorsokratiker, Platon und Aristoteles); Geschichtsschreibung (z.B. Herodot, Thukydides); wissenschaftliche Prosa (z.B. Corpus Hippocraticum)
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- Einblicke in andere Epochen der griechischen Geistesgeschichte (römische Kaiserzeit, Byzanz, Moderne) gewinnen
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- Themen und Gattungen der nachklassischen Literatur
- Kontinuität der griechischen Sprache und Kultur von der Antike bis hin zu Griechenlands Gegenwart
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- wichtige Fragestellungen aus der Antike in Bezug auf die eigene Gegenwart sachgemäss bearbeiten und interpretieren
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- Rezeption der griechischen Antike in der europäischen Kultur (Römisches Reich, Renaissance, Aufklärung, Moderne)
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- philosophische Fragestellungen in klassischen Problemen (z.B. Paradoxe des Zenon, hippokratischer Eid)
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- naturwissenschaftliche Ansätze (z.B. ptolemäisches und eratosthenisches Weltbild)
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zurück
Englisch
Grundlagenfach (GF)
Grundlagenfach mit Präferenz (PF)
Schwerpunktfach (SF)
Bildungsziel
Im Fach Englisch werden die Schülerinnen und Schüler mit der englischsprachigen Welt vertraut gemacht.
Die Jugendlichen öffnen sich den unterschiedlichen Realitäten der englischsprachigen Länder und sind bereit, sich mit deren Sprachvarianten und Kulturen kritisch auseinander zu setzen.
Schülerinnen und Schüler erwerben gründliche Kenntnisse der englischen Sprache. Dies ermöglicht es ihnen, sowohl im täglichen Leben als auch im wissenschaftlichen, kulturellen, kommerziellen und politischen Bereich sich klar und differenziert auf Englisch auszudrücken.
Einblicke in die vielfältige Literatur in englischer Sprache vermitteln ein breites Bild menschlicher Natur und Kultur und fördern dadurch Selbstreflexion und Toleranz.
Als Bindeglied zwischen germanischen und romanischen Kulturen und insbesondere als lingua franca der internationalen Gemeinschaft gehört Englisch zum unerlässlichen Fundus einer Allgemeinbildung für heutige Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.
Richtziele
Grundkenntnisse
- einen soliden Wortschatz und eine entsprechende Idiomatik besitzen
- grammatische Strukturen, Intonations- und Rhythmusmuster beherrschen
- situationsgerechte sprachliche Register erkennen und anwenden können
- die Grundzüge des kulturellen Hintergrundes englischsprachiger Länder kennen
- die Besonderheiten der englischen Sprache im internationalen Gebrauch in den Medien, in Politik, Wissenschaft und Technik kennen
- (GF) repräsentative, vornehmlich aus dem 20. und 21. Jh. stammende Werke englischsprachiger Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
(PF) repräsentative, vornehmlich aus dem 19., 20. und 21. Jh. stammende Werke englischsprachiger Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
(SF) repräsentative, aus verschiedenen Epochen stammende Werke der englischsprachigen Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
Grundfertigkeiten
- (GF/PF) für die internationale Kommunikation im Alltag und in den Bereichen Gesellschaft, Wissenschaft und Beruf über eine genügende aktive und passive Kompetenz in Wort und Schrift verfügen
- (SF) für die internationale Kommunikation im Alltag und in den Bereichen Gesellschaft, Beruf, Wissenschaft und Kultur über eine aktive und passive Kompetenz in Wort und Schrift verfügen
- Techniken und Strategien zum selbstständigen Spracherwerb anwenden können
- mit gedruckten und elektronischen Medien umgehen können
- Informationen beschaffen, verarbeiten und weitergeben können
- Gegenwartsprobleme des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten erkennen und selbstständig beurteilen können
- (GF) literarische und nichtliterarische Texte kritisch lesen und beurteilen können
(PF) anspruchsvolle literarische und nichtliterarische Texte, vornehmlich aus dem 20. und 21. Jh., kritisch lesen und beurteilen können
(SF) Texte aus dem 16. bis 21. Jh. kritisch lesen, analysieren, in ihrer Eigenart erfassen und in ihren historischen und sozialen Bezügen sehen und beurteilen können
Grundhaltungen
- bereit sein, andere Menschen und Kulturen durch das Medium der englischen Sprache zu verstehen
- bereit sein, sich mit den von der angelsächsischen Welt ausgehenden Strömungen kritisch auseinander zu setzen
- bereit sein, sich mit sprachlichen Werken auseinander zu setzen, sie zu analysieren und zu schätzen
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- sich über die vier Sprachfertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) die Grundlagen der Umgangssprache aneignen
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- Schulung des Hörverständnisses
- korrekte Aussprache
- passiver Gebrauch der phonetischen Schrift
- gebundene und freiere Formen des mündlichen Ausdrucks
- geführter und freier schriftlicher Ausdruck
- Übersetzungen Deutsch - Englisch
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- sich im Unterricht zunehmend des Englischen bedienen können
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- über einen Basiswortschatz verfügen
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- grammatische Basisstrukturen beherrschen
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- grundlegende Satz- und Formenlehre
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- die Grundgrammatik beherrschen
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- komplexere Verb- und Satzkonstruktionen
- komplexere Verknüpfungen von Sätzen und Texteinheiten
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- über einen Grundwortschatz verfügen
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- einfache Texte korrekt lesen, verstehen, wiedergeben und verfassen können
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- Lesen einfacher Texte
- Verfassen kurzer eigener Texte
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10. Schuljahr: |
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- die grammatischen Kenntnisse erweitern
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- Arbeit mit stufenspezifischem Übungsmaterial
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- über einen erweiterten Wortschatz verfügen
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- Arbeit mit ein- und zweisprachigen Wörterbüchern
- Übersetzungen
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- leichtere bis mittelschwere Texte aus Literatur, Presse und elektronischen Medien lesen und diskutieren können
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- Kurzgeschichten, kürzere Romane, Theaterstücke, Gedichte
- Zeitungs- und Zeitschriftenartikel
- Hörtexte
- Themen aus der Landeskunde englischsprachiger Länder
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- komplexere Texte verfassen können
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- z. B. Zusammenfassungen, Formulieren eigener Stellungnahmen
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- die mündliche Ausdrucksfähigkeit steigern
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- Diskussionen und Referate
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- die schriftliche Ausdrucksfähigkeit steigern
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- Verfassen von Texten verschiedener Art (narrativ, deskriptiv und argumentativ)
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- Texte aus Medien und verschiedenen literarischen Genres verstehen und besprechen können
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- Lektüre von repräsentativen literarischen Werken (vornehmlich aus dem 20. und 21. Jh.) und Sachtexten
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- (SF) fähig sein, geeignete Materialien zu einem Text bzw. Thema zu finden und diese unter Anwendung wissenschaftlicher Kriterien zu verarbeiten
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- (SF) Literatursuche, Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
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- (SF) einen literarischen Text selbstständig erarbeiten und interpretieren können
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- (SF) Diskussion in Kleingruppen und / oder Verfassen einer schriftlichen Arbeit
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- 12. Schuljahr, Präferenzfach:
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- komplexe grammatische Strukturen erkennen und anwenden können
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- Analyse und Anwendung komplexer Satzstrukturen
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- den aktiven und passiven Wortschatz pflegen und erweitern
- erweiterte Fähigkeiten im Gebrauch verschiedener Sprachebenen erlangen
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- Beschäftigung mit Englisch als Fach- und Wissenschaftssprache, z.B. mittels Referaten, Diskussionen, Aufsätzen, formellen und informellen Briefen, Curricula Vitae, Übersetzungen, Texten aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft
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- sich mit Kultur und aktuellen Problemen der angelsächsischen Welt auseinandersetzen
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- Lektüre ausgewählter Literatur, vor allem des 19., 20. und 21. Jahrhunderts
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- über die Voraussetzungen zum Bestehen eines international anerkannten Sprachdiploms verfügen
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- Unterstützung bei der Vorbereitung auf ein international anerkanntes Sprachdiplom
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- 12. Schuljahr, Schwerpunktfach:
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- alle wesentlichen Kategorien der Grammatik beherrschen, vertiefte Einblicke in komplexe grammatische Strukturen gewinnen
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- Analyse und Anwendung komplexer Satzstrukturen
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- über einen differenzierten Wortschatz verfügen
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- nuanciert zu anspruchsvollen Themen Stellung nehmen können
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- mündliche Analyse und Diskussion von aktuellen Themen und literarischen Inhalten, Debatten
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- zusammenhängende Texte zu anspruchsvollen Themen verfassen können
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- Formulierung eigener Stellungnahmen, Aufsatzlehre
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- einen Einblick in verschiedene Epochen der englischen und amerikanischen Literatur- und Geistesgeschichte haben
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- Lektüre und Analyse anspruchsvoller Werke aus dem 16. - 21. Jh.: erzählende, dramatische und lyrische Texte
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- Hinweise auf den Zusammenhang zwischen den behandelten Texten und ihren historischen und kulturellen Hintergrund
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- sich des Reichtums der in englischer Sprache verfassten Literatur anderer kultureller Prägung bewusst werden
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- Lektüre und Analyse von erzählenden, dramatischen und lyrischen Texten anderer englischsprachiger Kulturkreise, hauptsächlich aus dem 20. und 21. Jh.
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Italienisch
Grundlagenfach (GF)
Grundlagenfach mit Präferenz (PF)
Schwerpunktfach (SF)
Bildungsziel
Der Unterricht im Fach Italienisch macht die Schülerinnen und Schüler mit der italienischsprachigen Welt und Kultur vertraut.
Die Jugendlichen werden in einen neuen, für sie fremden Kulturraum eingeführt und lernen eine andere Weltsicht und eine mediterrane Mentalität kennen. Sie beschäftigen sich eingehend mit der italienischen Kultur und setzen sich mit deren Werten und Denkformen auseinander.
Voraussetzung für das Erreichen dieser Ziele ist die gründliche Kenntnis der italienischen Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, Italienischsprachige zu verstehen und sich auf Italienisch auszudrücken. Sie befassen sich intensiv mit wichtigen Werken der italienischen Literatur.
Der Unterricht in der dritten Landessprache fördert die Fähigkeit, Unterschiedliches und Gemeinsames in den verschiedenen Kulturräumen der Schweiz zu erkennen und verstehen zu lernen. Bei den nachwachsenden Generationen der eingewanderten Italienischsprachigen weckt und erhält er das Verständnis für ihre Herkunft. Damit leistet der Italienischunterricht einen wesentlichen Beitrag zur nationalen und internationalen Verständigung.
Richtziele
Grundkenntnisse
- (GF) die Grundregeln der gesprochenen und geschriebenen Sprache kennen
(PF, SF) die Regeln der gesprochenen und geschriebenen Sprache beherrschen
- (GF) einige Werke der italienischsprachigen Literatur kennen
(PF) repräsentative Werke der italienischsprachigen Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
(SF) repräsentative, aus verschiedenen Epochen stammende Werke der italienischsprachigen Literatur und ihren Bezug zum kulturellen Hintergrund kennen
- mit verschiedenen Aspekten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens Italiens bzw. der italienischen Schweiz vertraut sein
Grundfertigkeiten
- (GF) einen Gedankengang oder einen Sachverhalt mündlich und schriftlich möglichst klar und korrekt ausdrücken können
(PF, SF) einen Gedankengang oder einen Sachverhalt mündlich und schriftlich klar, korrekt und differenziert ausdrücken können
- (GF) sich aktiv an einem Gespräch mit Muttersprachigen beteiligen können
(PF, SF) sich aktiv an anspruchsvollen Gesprächen mit Muttersprachigen beteiligen und die eigene Meinung vertreten können
- (GF) einfache Texte verfassen können
(PF, SF) verschiedenartige, anspruchsvollere Texte verfassen können
- (GF) einfache literarische und nicht-literarische Texte, vornehmlich aus dem 20. Jahrhundert, kritisch lesen und beurteilen können
(PF) literarische und nicht-literarische Texte, vornehmlich aus dem 20. Jahrhundert, kritisch lesen und beurteilen können
(SF) literarische und nicht-literarische Texte aus verschiedenen Epochen kommentieren und im Lichte ihres literaturgeschichtlichen und kulturellen Kontextes interpretieren können
- mit Wörterbüchern und Nachschlagewerken umgehen können
Grundhaltungen
- Interesse haben und offen sein für die Kultur Italiens und der italienischsprachigen Schweiz
- Freude an der italienischen Sprache haben und bereit sein, über ihre Funktionsweise zu reflektieren
- offen sein für Begegnungen, welche den Fremdsprachenerwerb ermöglichen und fördern
Grobziele und Inhalte
9. Schuljahr: |
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- die Aussprache und die Rechtschreibung beherrschen
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- Intonations- und Ausspracheübungen
- Rechtschreibeübungen, Diktate
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- einfache Gespräche führen können
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- Konversationsübungen, situative Dialoge und Rollenspiele
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- die Elementargrammatik und einen Teil des Grundwortschatzes kennen
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- Formenlehre, Satzlehre und Wortschatz anhand eines Lehrmittels
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- einfache Texte lesen und verfassen können
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- sich im Unterricht zunehmend des Italienischen bedienen können
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10. Schuljahr: |
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- anspruchsvollere Gespräche führen können
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- den Grundwortschatz kennen
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- die Grundstrukturen der Grammatik beherrschen
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- leichte Originaltexte lesen und verstehen können
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- kürzere Texte verschiedener Art verfassen
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- Zusammenfassungen, Dialoge, Briefe
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11. Schuljahr: |
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- anspruchsvolle Wortschatzübungen
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- die Grammatik vervollständigen
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- einige Grundzüge der Geschichte, der Kultur und der Geographie des italienischen Sprachraums kennen lernen
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- landeskundliche Themen (z.B. Referate)
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- komplexere Texte verstehen und verfassen können
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- Originaltexte, vornehmlich aus dem 20. Jahrhundert, lesen und interpretieren können
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- geeignete Texte aus verschiedenen literarischen Gattungen
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- (SF) einen literarischen Text selbständig erarbeiten und interpretieren können
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- (SF) Sammeltagsarbeit (schriftliche Analyse und/oder Referate)
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12. Schuljahr, Präferenzfach: |
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- den Wortschatz systematisch erweitern
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- alle wichtigen Kategorien der italienischen Grammatik kennen und beherrschen
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- literarische Originaltexte lesen und analysieren können
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- Erzählungen, Romane, Theaterstücke
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- erweiterte Fähigkeiten im Gebrauch verschiedener Sprachebenen erlangen, mündlich wie auch schriftlich
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- Referate, Textanalysen, Aufsätze
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12. Schuljahr, Schwerpunktfach: |
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- den Wortschatz systematisch erweitern
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- alle wichtigen Kategorien der italienischen Grammatik kennen und beherrschen
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- einen Einblick in die verschiedenen Epochen der italienischen Geistes- und Literaturgeschichte haben
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- repräsentative Texte vom Duecento bis zur Gegenwart
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- erweiterte Fähigkeiten im Gebrauch verschiedener Sprachebenen erlangen, mündlich wie auch schriftlich
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- Referate, Textanalysen, Aufsätze
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Spanisch
Schwerpunktfach (SF)
Bildungsziel
Im Fach Spanisch werden die Schülerinnen und Schüler mit der spanischsprachigen Welt und Kultur vertraut gemacht.
Der Spanischunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen und kulturellen Erziehung. Er fördert die Weltoffenheit der Jugendlichen und ihr Verständnis und ihre Toleranz gegenüber Fremdem und Andersartigem.
Der Unterricht hilft den Schülerinnen und Schülern, ihre sprachlichen, kommunikativen und kreativen Fähigkeiten zu entwickeln. Er weckt ihr Interesse für unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen und trägt so zur Persönlichkeitsentfaltung bei.
Das Hauptziel des Unterrichts besteht darin, die Schülerinnen und Schüler so weit zu fördern, dass sie über gründliche mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse verfügen.
Die Schülerinnen und Schüler kennen wichtige Aspekte der Literatur, Kultur und Zivilisation der spanischsprachigen Welt. Sie sind fähig, sich gleichzeitig interessiert und kritisch, selbständig und im Team, mit dem Sprach- und Kulturraum Spaniens und Hispanoamerikas auseinanderzusetzen.
Richtziele
Grundkenntnisse
- über ein mittleres bis hohes Niveau in der Beherrschung der spanischen Sprache verfügen
- sich bewusst sein, dass die spanische Sprache sowohl in Spanien als auch in Lateinamerika aus geschichtlich gewachsenen, geographischen Varianten besteht und dass ein Grossteil der Länder mit spanischer Nationalsprache mehrsprachig ist
- die wichtigsten Strömungen der Literatur- und Geistesgeschichte Spaniens und Hispanoamerikas kennen
- über exemplarisches Wissen um wichtige geographische Gegebenheiten Spaniens und Hispanoamerikas verfügen
- einige hervorragende Künstlerinnen und Künstler aus der hispanischen Welt und ihr Werk kennen
- über wichtige aktuelle, soziale und politische Probleme in der hispanischen Welt informiert sein
Grundfertigkeiten
- einen Gedanken oder einen komplexen Sachverhalt mündlich und schriftlich möglichst korrekt und klar formulieren können
- sich aktiv an einem Gespräch mit Muttersprachigen (auch über anspruchsvolle Themen) beteiligen können
- Texte der spanischen und hispanoamerikanischen Literatur aus dem 17. bis 20. Jahrhundert (Schwerpunkt 20. Jahrhundert) in ihrem historischen Kontext verstehen und analysieren können
- wichtige formale, stilistische und rhetorische Elemente der Literatursprache erkennen und deren Einsatz im Werk verstehen
- mit Wörterbüchern und Nachschlagewerken sowie Sekundärliteratur in spanischer Sprache umgehen können
Grundhaltungen
- allgemeines Interesse an sprachlichen Phänomenen und sprachlicher Kommunikation haben
- Interesse haben und offen sein gegenüber den spezifisch spanischen und hispanoamerikanischen Kulturen, Mentalitäten, Wertsystemen und Lebensarten
- Freude daran haben, fremdsprachige literarische Texte im Original zu geniessen und zu hinterfragen
Grobziele und Inhalte
9. Schuljahr: |
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- über eine korrekte Aussprache und einen elementaren Wortschatz verfügen und einen Einblick in die Elementargrammatik haben
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- Arbeit mit einem systematisch arbeitenden Lehrmittel
- Lektüre kurzer, einfacher Texte
- kreativ-spielerischer Umgang mit der Sprache (z.B. Rollen- und Szenenspiel)
- schriftliche und mündliche Übungen und einfache Übersetzungen
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10. Schuljahr: |
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- die Elementargrammatik beherrschen und über einen Grundwortschatz verfügen
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- Arbeit mit einem systematisch aufbauenden Lehrmittel
- Lektüre von leichten oder vereinfachten Texten aus der spanischsprachigen Literatur (mit allmählich zunehmendem Schwierigkeitsgrad)
- Nacherzählungen, schriftliche und mündliche Übungen, Übersetzungen
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11./12. Schuljahr: |
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- die grammatischen Kenntnisse vertiefen
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- Schwergewicht auf der Tempus-Modus- Problematik des Verbs
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- den Wortschatz kontextbezogen erweitern (z.B. im Rahmen der Klassenlektüre)
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- eigene Texte zu verfassen,
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- mittelschwere deutsche Texte ins Spanische zu übertragen
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- Kenntnisse in Sprachgeographie erwerben
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- Unterschiede zwischen europäischem und amerikanischem Spanisch
- exemplarische Einblicke in die Regionalsprachen Spaniens (Katalanisch, Galizisch, Baskisch)
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- exemplarische Texte aus verschiedenen Epochen der spanischen und hispanoamerikanischen Literatur lesen und analysieren
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- Klassenlektüre von Romanen, Kurzgeschichten, Theaterstücken und Gedichten
- Hinweise auf die Beziehungen zwischen der Literatur und dem historischen, sozialen und kulturellen Geschehen
- individuelle Lektüre und Analyse (v.a. im Rahmen der beiden Sammeltage)
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- aktuelle Probleme des politischen und sozialen Lebens in Spanien und Hispanoamerika kennen lernen
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- Einblicke in aktuelle Berichte von spanischsprachigen Medien
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- mit Wörterbüchern und Nachschlagewerken sowie Sekundärliteratur umgehen können
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Mathematik
Grundlagenfach (GF)
Bildungsziel
Die Schülerinnen und Schüler erfahren Mathematik
- als Bereich, in dem Strukturen entdeckt und untersucht sowie Aussagen formuliert und auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden;
- als unentbehrliches Werkzeug zum Lösen von Problemen, insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen Gebiet;
- als Teil unserer kulturellen Tradition.
Die Schülerinnen und Schüler erlernen das Arbeiten mit exakten Begriffen, das folgerichtige Schliessen, die präzise Verwendung der Sprache, den Gebrauch mathematischer Gesetze sowie das Erfassen und Darstellen geometrischer Situationen.
Der Mathematikunterricht fördert das Vertrauen in das eigene Denken und den Mut zur sinnvollen Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse.
Richtziele
Grundkenntnisse
- die mathematischen Grundbegriffe, Arbeitsmethoden und Ergebnisse der elementaren Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik kennen
- die heuristische, induktive und deduktive Denkmethode kennen
- die heutige Bedeutung der Mathematik und ihre geschichtliche Entwicklung überblicken
Grundfertigkeiten
- die Fach- und Formelsprache sowie die wichtigsten Rechentechniken beherrschen
- mathematische Sachverhalte mündlich und schriftlich korrekt formulieren und präsentieren
- geometrische Situationen erfassen und durch Skizzen und einfache Konstruktionen darstellen
- elementare Beweismethoden anwenden
- Analogien erkennen und anwenden
- Fachliteratur, Tabellen, Taschenrechner und Informatikmittel sinnvoll einsetzen
- Problemstellungen erfassen, ein mathematisches Modell entwickeln und beurteilen sowie Möglichkeiten und Grenzen dieser Modelle erkennen
Grundhaltungen
- sich mit Interesse und Beharrlichkeit einem Problem widmen
- offen sein für die spielerischen und ästhetischen Komponenten mathematischen Tuns
- sich um die Anwendung mathematischer Begriffe und Methoden in anderen Fachgebieten bemühen
- technische Hilfsmittel anwenden und ihren Einsatz kritisch beurteilen
Grobziele und Inhalte
7. Schuljahr: |
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- mit Zahlen mündlich und schriftlich geläufig rechnen
- zusammengesetzte Rechenausdrücke bilden und die Reihenfolge der Teilschritte kennen
-
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- die natürlichen Zahlen: Grundoperationen, Potenzieren, Aufbau von Rechenausdrücken, Teilbarkeit, nichtdezimale Zahlsysteme
- Erweiterungen des Zahlbereichs: ganze Zahlen, rationale Zahlen
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- Gleichungen lösen und als Hilfsmittel bei angewandten Problemen einsetzen
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- einfache Gleichungen und Ungleichungen mit Anwendungen
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- die Grundzüge der Mengensprache überblicken und deren Begriffe zur präzisen Beschreibung von mathematischen Sachverhalten verwenden
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- grundlegende Begriffe der Mengensprache
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- einfache ebene Konstruktionen mit Zirkel und Lineal ausführen
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- Geometrie: Grundbegriffe und Grundkonstruktionen, Bewegungen, Symmetrien
- Darstellung einfacher Körper
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8. Schuljahr: |
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- die algebraische Sprache kennen
- die Strukturen eines formalen Systems durchschauen und dessen Regeln einhalten
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- Terme: Umformung von Polynomtermen, Umformung von einfachen Bruchtermen, Polynomdivision
- lineare Gleichungen und Ungleichungen, ohne und mit Parameter
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- Quadratwurzeln als irrationale Zahlen kennen und als Näherungswerte berechnen
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- Quadratwurzeln, irrationale Zahlen
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- den Taschenrechner korrekt bedienen
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- Einführung in den Gebrauch des Taschenrechners
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- kongruente Figuren erkennen
- Konstruktionswerkzeuge gewandt einsetzen und exakt arbeiten
- Die Inhalte der Satzgruppe des Pythagoras verstehen und bei Konstruktionen und Berechnungen anwenden
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- Kongruenzgeometrie
- Flächenberechnungen
- Satzgruppe des Pythagoras
- Kreiswinkelsätze, Flächenverwandlungen
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9. Schuljahr: |
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- den Funktionsbegriff als zentralen Begriff der Mathematik erkennen
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- Funktionen: Funktionsbegriff, lineare Funktionen, Proportionen
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- Lösungsmengen linearer Gleichungssysteme graphisch und rechnerisch bestimmen und die verschiedenen Fälle unterscheiden
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- lineare Gleichungssysteme, ohne und mit Parameter
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- quadratische Gleichungen lösen und mit den quadratischen Funktionen als überschaubares algebraisches System begreifen
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- quadratische Gleichungen, quadratische Funktionen
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- algebraische Terme gezielt umformen
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- Umformungen von Bruchtermen, Bruchgleichungen
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- mit Hilfe der zentrischen Streckung den Begriff der Ähnlichkeit erfassen
- Inhalt von Figuren, die auch von Kreisbogen berandet sind, berechnen
- einfache räumliche Körper skizzieren; ihr Volumen und den Inhalt ihrer Oberfläche berechnen
- Grundzüge der Kulturgeschichte um die Zahl p kennen
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- Strahlensätze, zentrische Streckungen
- Ähnlichkeit
- Berechnung der Kreisfläche und der Kreisteile, Zahl p
- Berechnungen an einfachen Körpern
- lineare Optimierung
- Wurzelgleichungen
- Ähnlichkeitssätze für Dreiecke und Ähnlichkeit am Kreis
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10. Schuljahr: |
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- mit Potenzen rechnen und Potenzfunktionen zeichnen
- Logarithmen als Lösungen von Exponentialgleichungen kennen und mit ihnen rechnen
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- Erweiterung des Potenzbegriffs, Potenzgesetze, Potenzfunktionen
- Exponentialgleichungen, Begriff des Logarithmus, Rechengesetze
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- Die Graphen von Exponential- und Logarithmusfunktionen zeichnen und zur Beschreibung von Wachstums- und Zerfallsprozessen verwenden
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- Exponential- und Logarithmusfunktion
- Wachstums- und Zerfallsprozesse
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- geometrische Probleme mit Hilfe der Trigonometrie rechnerisch lösen
- grafikfähige Symbolrechner sinnvoll einsetzen
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- Trigonometrie
- trigonometrische Funktionen
- Einsatz elektronischer Hilfsmittel
- Additionstheoreme
- harmonische Schwingungen
- komplexe Zahlen
- Fraktale
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11./12. Schuljahr: |
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- die Denkweise und die Methoden der Infinitesimalrechnung erfahren
- Anwendungen der Analysis selbständig bearbeiten
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- Folgen und Reihen, Rekursion
- Infinitesimalrechnung: Grenzwerte, Differenzialquotient, Ableitungsfunktion, Kurvendiskussion, Optimierungsaufgaben, Begriff des bestimmten und des unbestimmten Integrals, Berechnung von Flächeninhalten
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- einfache Differenzialgleichungen
- numerische Methoden
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- sich die Grundbegriffe der Stochastik aneignen und sie sinnvoll anwenden
- mit einfachen statistischen Methoden vorhandenes Zahlenmaterial deuten
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- Stochastik: Wahrscheinlichkeit, Verteilung, Erwartungswert und Varianz einer Zufallsvariablen, Binomialverteilung, einfache Signifikanz-Teste
- Normalverteilung, weitere Testverfahren
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- räumliche Anordnungen erfassen und skizzieren
- Probleme der Raumgeometrie mit algebraischen Methoden lösen
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- Vektorgeometrie: Operationen mit Vektoren, gegenseitige Lage von Punkten, Geraden und Ebenen, Abstandsprobleme
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kursiv: Stoffbereiche, die nach Möglichkeit behandelt werden
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Biologie
Grundlagenfach (GF)
Bildungsziel
Der Biologieunterricht verhilft dazu, die Natur und sich selbst bewusster wahrzunehmen. Er orientiert sich exemplarisch an natürlichen Anschauungsmöglichkeiten, an persönlichen Körpererfahrungen und Bedürfnissen der Jugendlichen sowie an aktuellen Gesellschaftsfragen.
Er vermittelt eine persönliche Beziehung zum Lebewesen, die einerseits zu respektvoller Haltung gegenüber der Natur führt, andrerseits Entdeckerfreude und wissenschaftliche Neugier weckt.
Eine fragend-experimentelle Annäherung an die Natur sowie das Wissen um die historischen Erkenntnisse der Biologie sollen zu einem vertieften Verständnis des Lebens führen. Zum Naturverständnis gehört auch die Fähigkeit, Systemzusammenhänge zu erkennen. Die Vertrautheit mit den vergleichenden und kausal-analytischen Methoden biologischen Erkennens ist die dafür notwendige Voraussetzung.
Die Biologie erlaubt einen Einblick in die Vielfalt der Formen, Lebenserscheinungen und Entwicklungsvorgänge auf verschiedenen Organisationsstufen und schärft das Bewusstsein für die Eigenständigkeit und Eigenart aller Lebewesen.
Sie fördert auch das Wissen über Herkunft, Stellung und Verhalten des Menschen sowie das Wissen um seine Abhängigkeit von der Umwelt und um seine Fähigkeit, diese zu verändern. Deshalb zeigt der Biologieunterricht die uns Menschen gesetzten Grenzen auf und verfolgt das Ziel, sich der Natur gegenüber verantwortungsbewusst zu verhalten.
Richtziele
Grundkenntnisse
- in groben Zügen die Vielfalt der Organismen erfassen und sinngemäss in ein natürliches System einordnen können
- Merkmale des Lebendigen wie Anatomie, Stoffwechsel, Fortpflanzung, Entwicklung, Wachstum, Verhalten verstehen
- den zellulären und molekularen Aufbau der Lebewesen erfassen
- Einsicht über die Vererbung und Evolution gewinnen
- ökologisches und auf die grossen Kreisläufe bezogenes Denken anwenden
- Einsicht in die grossen Zusammenhänge in der Natur gewinnen
Grundfertigkeiten
- Zustände und Prozesse entdecken, beobachten und dokumentieren
- unter Anwendung von Unterscheidungskriterien sammeln, ordnen und bestimmen
- optische und andere Hilfsgeräte bedienen
- sinnvolle Experimente verantwortungsvoll planen, durchführen und protokollieren sowie sprachlich und grafisch einwandfrei darstellen
- in den öffentlichen Medien publizierte Artikel oder anderswo diskutierte Probleme über ein biologisches Thema verstehen oder mindestens einordnen können
- fähig sein, an Aussagen über biologische Themen Methodenkritik zu üben, um zu einem eigenen Urteil zu gelangen
Grundhaltungen
- sich an der Schönheit und Vielfalt aller Lebewesen erfreuen und deshalb auch für die Bewahrung intakter Lebensräume eintreten
- unter Einbezug der biologischen Betrachtungsweise bei politischen und wirtschaftlichen Entscheiden ethisch verantwortlich handeln
- im Bewusstsein, dass die Schöpfung einmalig und der Mensch ein Teil der Natur ist, Respekt vor allem Leben bewahren
Grobziele und Inhalte
7. Schuljahr: |
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- einen allgemeinen Einblick in die Biologie der Blütenpflanzen erhalten, insb. Bau, Funktion und Fortpflanzung von Blütenpflanzen verstehen
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- Schwerpunkte:
Bestäubung, Befruchtung
Frucht-/Samenverbreitung
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- einen Überblick über das Tierreich erhalten und ausgewählte Tiergruppen kennen lernen und miteinander vergleichen
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- exemplarische Einblicke in einfache biologische Kreisläufe erhalten
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- die sexuelle Fortpflanzung bei Tier und Mensch verstehen und vergleichen sowie entwicklungsbiologische Aspekte, v. a. jene des Menschen, verstehen lernen
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- Schwerpunkte:
Pubertät und Sexualität
beim Menschen
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- ausgewählte Arten der einheimischen Flora kennen lernen
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- Schwerpunkte:
einheimische Bäume und Sträucher
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- über Sucht und Suchtprobleme informiert werden
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- Schwerpunkte:
Alkohol-, Cannabis- und Nikotinsucht
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8. Schuljahr: |
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- Aufbau und Funktion von Zellen (Pflanzen, Tiere) verstehen sowie wichtige Zellorganellen kennen
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- Mitose und Meiose verstehen und deren biologische Bedeutung erfassen
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- Aufbau der wichtigsten organischen Stoffgruppen (Kohlenhydrate, Proteine [Enzyme], Lipide) verstehen und deren Funktion für die Zelle bzw. den Organismus erkennen
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- Diffusion und Osmose verstehen und deren Bedeutung bei Lebewesen erfassen
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- Fotosynthese und Zellatmung sowie ev. Gärung und weitere wichtige Stoffwechselvorgänge verstehen und deren Bedeutung erfassen
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- ausgewählte »einfache« Organe und Organsysteme des Menschen in Bau und Funktion kennen und mit anderen Wirbeltieren vergleichen können
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- Beispiele:
- Bewegungsapparat (Muskeln, Knochen),
- Atmung,
- Haut,
- Verdauungsapparat
- u. a.
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10. Schuljahr: |
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- Einblicke in die Ökologie erhalten und ökologische Zusammenhänge verstehen
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- zentrale Umweltprobleme erfassen, verstehen und diskutieren
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- ausgewählte verhaltensbiologische Phänomene kennen und verstehen lernen
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- biologisch-praktisches Arbeiten lernen, insbesondere:
- elementare biologische Arbeitsmethoden kennen lernen
- kennen und korrekte Handhabung wichtiger biologischer Arbeitsgeräte (Mikroskop, Binokular und Präparier- besteck)
- korrektes Durchführen und Protokollieren einfacher biologischer Experimente und Versuche
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- Beispiele:
- Zelluntersuchungen (Pflanzen-, Tierzelle),
- Vergleiche Ein-/ Vielzeller,
- Untersuchung verschiedener Organismengruppen (Tiere, Blüten- pflanzen, Pilze, Algen, Einzeller, Bakterien),
- Sektion von Organen und Organismen,
- Pflanzen- und/oder tierphysiologische Versuche,
- humanphysiologische Versuche (z. B. Blut)
- verhaltensbiologische Versuche
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12. Schuljahr: |
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- Grundlagen der klassischen Genetik erarbeiten (Mendelsche Vererbungsgesetze, Aberrationen, Klonen)
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- Einarbeitung in zentrale molekularbiologische Themenbereiche wie Struktur der DNA und Aufbau der Gene, Replikation, Proteinbiosynthese, Mutationen u.a.
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- wesentliche Prinzipien der Gentechnologie verstehen sowie deren gesellschaftliche Bedeutung erfassen und Einblicke in moderne Fortpflanzungstechniken gewinnen
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- Einblick in menschliche Steuerungssysteme erhalten, insb. in Neurologie und in ausgewählte Themen der Hormonbiologie
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- ausgewählte komplexe Organe und Organsysteme des Menschen in Bau und Funktion kennen und beschreiben
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- Beispiele:
- Auge,
- Immunbiologie
- u. a.
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- die wichtigsten Evolutionstheorien kennen lernen und damit zusammenhängende Probleme diskutieren, ev. Evolutionsgeschichte des Menschen erarbeiten
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Chemie
Grundlagenfach (GF)
Präferenzfach (PF)
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Der Chemieunterricht weckt die Neugierde nach dem Wie und Warum alltäglicher Erscheinungen. Er führt in die naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise ein, indem er mit Hilfe von Experimenten und geeigneten Modellen die grundlegenden Kenntnisse über den Aufbau, die Eigenschaften und die Umwandlungen der Stoffe vermittelt.
Der Chemieunterricht gibt Einblicke in chemische Abläufe der belebten und unbelebten Natur sowie der Herstellung und Verarbeitung industrieller Produkte. Dadurch wird die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit bei Problemlösungen verdeutlicht.
Der Chemieunterricht zeigt auf, in welcher Weise menschliche Tätigkeit in stoffliche Kreisläufe und Gleichgewichte der Natur eingebunden ist und in sie eingreift. Er macht deutlich, was die Folgen von Produktion und Verbrauch von Gütern bezüglich Umweltbelastung sind, und zeigt die Notwendigkeit, den Einfluss des Menschen auf die Umwelt einzuschränken.
Richtziele
Grundkenntnisse
- Eigenschaften und Aufbau repräsentativer Substanzen kennen
- grundlegende chemische Gesetzmässigkeiten kennen
- grundlegende chemische Vorgänge kennen
Grundfertigkeiten
- chemische Phänomene beobachten, mit Fachausdrücken beschreiben und erklären können
- Modellvorstellungen und Stoffeigenschaften in Beziehung setzen können
- Zusammenhänge mit chemischen Formeln und Gleichungen ausdrücken können
- einfache chemische Berechnungen mit den in der Wissenschaft gebräuchlichen Symbolen herleiten und ausführen können
- einfache chemische Experimente ausführen können
- die Bezüge zu anderen Wissenschaften herstellen können
Grundhaltungen
- sich selbst und die Umwelt als komplexes chemisches System erkennen
- bereit sein, sich über chemische Belange des Alltags eine eigene Meinung zu bilden
- vom erworbenen Wissen verantwortungsvoll Gebrauch machen
Grobziele und Inhalte
7. Schuljahr: |
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Die Inhalte dieses Schuljahres sind lediglich als einfache Einführungen zu verstehen und erfolgten in Absprache mit der Biologie. Die chemischen Grundlagen werden für den Biologieunterricht des 8. Schuljahres benötigt. |
- Stofflehre :
Einblick in die Stoffwelt und das Wesen von Stoffumwandlungen erhalten
Umgangssprache und Fachsprache unterscheiden lernen
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- Reinstoffe: Teilchenebene und Modelle
- Aggregatzustände und ihre Änderung
- Verbindungen, Elemente
- Analyse, Synthese
- Stoffgemische
- Fraktioniermethoden
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- Atomlehre :
Einblick in den atomaren Aufbau der Elemente und das Periodensystem der Elemente bekommen
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- Elektrische Ladungen
- Einfache Atommodelle
- Das Periodensystem der Elemente
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- Reaktionslehre :
Grundkenntnisse über den Verlauf und die Beeinflussbarkeit chemischer Reaktionen erwerben
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- Massengesetze
- Atommasse, Avogadro-Konstante, Mol
- Einfache Stöchiometrie
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- Bindungslehre :
Verschiedene Arten von chemischen Bindungen kennenlernen
quantitative Zusammenhänge verstehen
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- Kovalenzbindung
- Ionenbindung
- Metallbindung
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9. Schuljahr: |
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- Atomlehre :
Einblick in den atomaren Aufbau der Elemente und das Periodensystem der Elemente bekommen
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- komplexere Atommodelle
- Kernchemie
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- Bindungslehre :
Verschiedene Arten von chemischen Bindungen kennenlernen
quantitative Zusammenhänge verstehen
energetische Aspekte der Stoffum-wandlungen verstehen
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- Kovalenzbindung
- Ionenbindung
- Metallbindung
- Komplexe
- zwischenmolekulare Kräfte
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10. Schuljahr: |
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- Reaktionslehre:
Grundkenntnisse über den Verlauf und die Beeinflussbarkeit chemischer Reaktionen erwerben
die drei grundlegenden Reaktionen der Chemie erkennen und verstehen
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- Ursache, Geschwindigkeit und Ausmass chemischer Reaktionen
- Protolysereaktionen
- Redoxreaktionen
- Komplexreaktionen
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- Praktikum:
einfache chemische Experimente und Messungen nach Anleitung selbständig durchführen können
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- Experimentieren
- Beobachten
- Formulieren
- Interpretieren
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11. Schuljahr: |
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- Organische Chemie :
Verfeinerte Atommodelle kennen und verstehen sowie deren Grenzen erkennen
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- Einblick in die Vielfalt der organischen Natur- und Kunststoffe bekommen
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- Ausgewählte funktionelle Gruppen
- Ausgewählte Naturstoffe
- Ausgewählte Kunststoffe
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- typische Reaktionen kennenlernen und verstehen
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- Kenntnisse über den wichtigsten Rohstoff der organischen Chemie erwerben
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12. Schuljahr, Präferenz-, Ergänzungsfach: |
- Grundlegende Analysetechniken kennen
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- Mögliche Themen:
- Titration
- Potentiometrie
- Photometrie
- Spektroskopie
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- Bezüge zur Chemie des Alltags kennen
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- Mögliche Themen:
- Lebensmittelchemie
- Werkstoffe
- Klebstoffe
- Farbstoffe
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- Chemische Aspekte des Umgangs mit der Umwelt erkennen
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- Mögliche Themen:
-Luftverschmutzung
-Gewässerbelastung
-Abfallproblematik
-Recycling |
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- Experimentieren
- Beobachten
- Formulieren
- Interpretieren
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Physik
Grundlagenfach (GF)
Präferenzfach (PF)
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der Physikunterricht soll diese Art der Auseinandersetzung des menschlichen Denkens mit der Natur sichtbar machen und zusammen mit den anderen Naturwissenschaften das Verständnis für die Natur, den Respekt vor ihr und die Freude an ihr fördern.
Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende physikalische Gebiete und Phänomene kennen und werden befähigt, Zustände und Prozesse in Natur und Technik zu erfassen und sprachlich klar und folgerichtig in eigenen Worten zu beschreiben. Sie erkennen physikalische Zusammenhänge auch im Alltag und sind sich der wechselseitigen Beziehungen von naturwissenschaftlich-technischer Entwicklung, Gesellschaft und Umwelt bewusst.
Der Physikunterricht vermittelt exemplarisch Einblick in frühere und moderne Denkmethoden und deren Grenzen. Er zeigt, dass Physik nur einen Teil der Wirklichkeit beschreibt und dass sich physikalisches Verstehen dauernd entwickelt und wandelt. Er weist aber gleichzeitig physikalisches Denken als wesentlichen Bestandteil unserer Kultur aus und hilft beim Aufbau eines vielseitigen Weltbildes. Durch Einsicht in die Möglichkeiten und Grenzen, aber auch den Sinn des Machbaren können Wissenschaftsgläubigkeit oder Wissenschaftsfeindlichkeit verringert werden.
Richtziele
Grundkenntnisse
- physikalische Grunderscheinungen und wichtige technische Anwendungen kennen, ihre Zusammenhänge verstehen sowie über die Begriffe verfügen, welche zu deren Beschreibung notwendig sind
- physikalische Arbeitsweisen kennen: Beobachtung, Beschreibung, Experiment, Simulation, Hypothese, Modell, Gesetz, Theorie
Grundfertigkeiten
- Naturabläufe und technische Vorgänge beobachten und mit eigenen Worten beschreiben; physikalische Zusammenhänge mathematisch, aber auch umgangssprachlich formulieren
- einfache Experimente planen, aufbauen, durchführen, auswerten und interpretieren
- physikalische Probleme erfassen, formulieren, analysieren und lösen
Grundhaltungen
- Neugierde, Interesse und Verständnis für Natur und Technik aufbringen
- das Bestreben haben, Verbindungen zu anderen Fächern zu erkennen
- die Folgen der Anwendungen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse auf Natur, Wirtschaft und Gesellschaft in Betracht ziehen und verantwortlich handeln
Grobziele und Inhalte
Die angeführten Grobziele lassen sich im Unterricht durch die Behandlung verschiedener Lehrstoffe erreichen und später bei einem anderen Thema festigen. Die Grobziele für die unteren Stufen sind auch für die höheren Stufen gültig und werden dort lediglich ergänzt und erweitert. Die Reihenfolge der Stoffgebiete ist innerhalb der verschiedenen Stufen nicht zwingend.
8. Schuljahr: |
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- physikalische Grössen, ihre Symbole und international gebräuchlichen Einheiten kennen und anwenden
- Kenntnisse der Mathematik in der Physik anwenden
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Geometrische Optik:
- Reflexion, Brechung, Totalreflexion
- Spiegel und Linsen
- optische Geräte
Elektrizitätslehre:
- einfacher Stromkreis: Stromstärke, Spannung, Widerstand, Leistung
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- Umgangssprache und Fachsprache unterscheiden, Alltagsbegriffe in der Physik richtig verwenden
- einfache Experimente und Messungen selber durchführen
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Wärmelehre:
- Temperatur, Wärmeausdehnung
- Wärme und innere Energie
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- Alltagsphänomene beobachten, mit eigenen Worten beschreiben und physikalische Gesetzmässigkeiten darin erkennen
- die Bedeutung der Energie im täglichen Leben kennen und entsprechend handeln
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Mechanik:
- Länge, Zeit, Geschwindigkeit, Masse, Dichte, Kraft
- einfache Maschinen
- Arbeit, Energie, Leistung
Praktikum:
- Versuche zur Veranschaulichung des behandelten Stoffes
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9./10. Schuljahr: |
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- physikalische Arbeitsmethoden kennen und korrekt anwenden
- einfache Experimente und Messungen planen und selber durchführen
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Mechanik:
- Kinematik
- Newtonsche Gesetze
- Energie- und Impulserhaltung
- Würfe, Kreisbewegung
- Gravitation
- Statik von Flüssigkeiten und Gasen
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- Kenntnisse aus andern Fächern mit physikalischen Kenntnissen ergänzen und kombinieren
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Wärmelehre:
- Wärmekapazität, Schmelzen und Verdampfen
- Gasgesetze
- Kältetechnik, Wärmepumpen und Wärmekraftmaschinen
Praktikum:
- Versuche zur Veranschaulichung des behandelten Stoffes
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11. Schuljahr: |
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- Messungen auf verschiedene Arten auswerten, Fehlerabschätzungen vornehmen und Folgerungen ziehen
- physikalische Gesetzmässigkeiten in technischen Geräten des Alltags erkennen und deren grundsätzliche Funktion erklären können
- physikalische Probleme erfassen, formulieren, analysieren und mit verschiedenen Hilfsmitteln bearbeiten; geeignetes Informationsmaterial angemessen nutzen und einsetzen
- die Folgen der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse auf Natur und Gesellschaft erkennen, beurteilen und in die eigene Handlungsweise einbeziehen
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Schwingungen und Wellen:
- harmonische Schwingungen
- Wellenausbreitung
- Interferenz- und Beugungserscheinungen
Elektrizität:
- Stromkreise
- elektrisches und magnetisches Feld
- elektromagnetische Erscheinungen
- Wechselstrom
Elemente der modernen Physik
Praktikum:
- Versuche aus verschiedenen Themenbereichen
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12. Schuljahr, Präferenzfach und Ergänzungsfach: |
- Fachbegriffe exakt und korrekt verwenden
- physikalische Arbeitsmethoden differenziert anwenden
- Experimente und Messungen planen, aufbauen, durchführen, auswerten und interpretieren
- beobachtete Erscheinungen und Abläufe auf das Wesentliche reduzieren können und ein Abstraktionsvermögen entwickeln
- Modelle entwickeln, auf konkrete Situationen anwenden und Folgerungen ziehen
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Neben dem obligatorischen Teil wird mindestens ein Thema aus dem Wahlthemenbereich behandelt.
Obligatorischer Teil:
- Ergänzungen und Vertiefungen zu elektromagnetischen Erscheinungen
- Elektromagnetische Wellen
- Relativitätstheorie
- Elemente der Quantenphysik
- Radioaktivität
- Praktische Versuche zu behandelten Themen
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- geeignetes Informationsmaterial beschaffen, sichten und zielgerichtet einsetzen
- Anwendungen der Infinitesimalrechnung in der Physik kennen lernen
- Grundkenntnisse erwerben, die den Einstieg in das Studium eines naturwissenschaftlichen Faches erleichtern
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Wahlthemen:
- Ergänzungen und Vertiefungen zur Mechanik
- Ergänzungen und Vertiefungen zur Wärmelehre
- Kernenergie
- Halbleiterelektronik
- Astronomie und Kosmologie
- Elementarteilchen und Wechselwirkung
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Geschichte
Staatskunde
(mit Einschluss von Rechtskunde)
Grundlagenfach (GF)
Präferenzfach (PF)
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Der Geschichtsunterricht vermittelt Einblick in die grundlegenden politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Phänomene der Geschichte.
Er vermittelt eine kritische Beziehung zur eigenen Tradition.
Er fördert das Verständnis für Kulturen, Wertsysteme, Lebensformen und Mentalitäten, die Schülerinnen und Schüler primär fremd und unzugänglich sind.
Der Unterricht in den Fächern Geschichte sowie Staats- und Rechtskunde schafft ein Verständnis für den gesellschaftlichen Wandel und bietet Einsichten in das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Individuum.
Er vermittelt notwendiges Orientierungswissen, um historische und aktuelle Informationen zeitlich und sachlich verknüpfen und einordnen zu können, und schärft den Sinn für die Herausforderungen der Zukunft.
Er gibt Einblick in gesellschaftliche Konflikte, zeigt das Spannungsverhältnis auf zwischen Gemeinwohl und Partikulärinteressen und thematisiert Möglichkeiten und Grenzen von Konfliktlösungen.
Der Unterricht in Staatskunde mit Einschluss von Rechtskunde erfüllt zusammen mit den Fächern Geographie und Einführung in Wirtschaft und Recht die beim Fach Einführung in Wirtschaft und Recht formulierten Bildungsziele. Staatskunde legt den Schwerpunkt auf den staatsrechtlichen Bereich.
Richtziele
Grundkenntnisse
- die wichtigsten Epochen der Weltgeschichte kennen und anhand von wichtigen Merkmalen beschreiben können
- die geschichtlichen Kräfte kennen, die unsere Gegenwart massgeblich mitgestalten
- die Bedingungen und Auswirkungen grundlegender geschichtlicher Phänomene wie politischer Mechanismen, sozialer und ökonomischer Strukturen, kultureller Prägungen, Mentalitäten und Lebensformen, technischer Entwicklungen usw. kennen und verstehen
- Bescheid wissen über die Eigenheiten der Schweizergeschichte
- die sozialen, politischen und rechtlichen Strukturen in der Schweiz kennen
- die bürgerlichen Pflichten und Rechte des Einzelnen sowie die Stellung der Schweiz im internationalen System kennen
Grundfertigkeiten
- Quellen und Fachliteratur verstehen, analysieren und interpretieren können
- Informationen über historische und aktuelle Phänomene strukturieren, gewichten, miteinander verknüpfen und adäquat in Worte fassen sowie Überlegungen zu ihrer Bedeutung anstellen können
- fähig sein, geschichtliche Begriffe, Modelle, Theorien und Werturteile zu erkennen und sie sachbezogen und kritisch zu verwenden
- sich in kreativ-forschender Absicht sachgerechte Informationen zu geschichtlichen Fragen selbständig beschaffen können; sie verwerten, d. h. sie aus unterschiedlicher Perspektive beurteilen und weiterführende Fragen aufwerfen können
- wissen, wie Einfluss auf das politische Geschehen genommen werden kann und wie persönliche Rechte wahrgenommen werden können
Grundhaltungen
- über einen reflektierten und kritischen Umgang mit Informationen verfügen
- Respekt gegenüber anderen Wertsystemen und Lebenshaltungen besitzen
- sich sachlich mit anderen Meinungen auseinandersetzen können
- Möglichkeiten und Gefahren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Handelns erkennen
Grobziele und Inhalte
Dem entwickelnden Charakter des Geschichtsunterrichts entsprechend folgen Grobziele und Inhalte grundsätzlich der historischen Zeitabfolge der Epochen. Gewisse Themenkreise können aber auch im Längsschnitt behandelt werden. Auf allen Altersstufen werden aktuelle Bezüge zu den geschichtlichen Themen hergestellt.
7./8. Schuljahr: |
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- wichtige Grundbegriffe kennen
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- Einführung in die Geschichte
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- Altertum und Mittelalter anhand wichtiger Merkmale erklären können
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- Grundlagen der europäischen Kultur in Altertum und Mittelalter: politische Geschichte, Geistes- und Kulturgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Grundzüge des Islam, integrierte Behandlung der Schweizer Geschichte
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- einfache Quellentexte bearbeiten und erklären können
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- mit Karten, Bildern und Tabellen arbeiten können
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- sich in Ereignisabläufen orientieren können
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9./10. Schuljahr: |
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- die Zeitalter von Renaissance und Reformation anhand wichtiger Merkmale erklären können
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- Frühe Neuzeit: Kultur der Renaissance; Frühkapitalismus und europäische Expansion in der frühen Neuzeit; Aspekte altamerikanischer Kulturen
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- die Glaubensspaltung in Grundzügen
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- ausgewählte Kapitel aus der Kunstgeschichte
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- Absolutismus und Aufklärung anhand wichtiger Merkmale erklären können
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- Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im Absolutismus mit Einbezug Frankreichs, Englands und der Schweiz
- Staats- und Wirtschaftstheorien im Zeichen der Aufklärung
- ausgewählte Kapitel aus der Kunstge-schichte
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- das Zeitalter der Revolutionen anhand wichtiger Merkmale erklären können
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- Amerikanische und Französische Revolution
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- die Geschichte des 19. Jahrhunderts anhand wichtiger Merkmale erklären können
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- Industrielle Revolution und soziale Frage
- politische Strömungen des 19. Jahrhunderts
- Europas Staatenwelt von der Französischen Revolution bis zur Deutschen Einigung
- Vom Ende der Alten Eidgenossenschaft bis zur Schaffung des Bundesstaates
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- Graphiken und Statistiken interpretieren können
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- komplexe Abläufe erläutern können (z.B. Französische Revolution, Industrielle Revolution)
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- die Bedeutung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen für die Gegenwart kennen
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11. Schuljahr: |
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- die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand wichtiger Merkmale erklären können
- die Gegenwart als hochgradig vernetzte Welt erkennen und wichtige Kräfte, die in ihr wirksam sind, erklären können
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- vom Zeitalter des Imperialismus bis zur Gegenwart mit folgenden Themen-schwerpunkten: Imperialismus, Erster Weltkrieg, Oktoberrevolution, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg (integrierte Behandlung der Schweizer Geschichte)
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- Quellentexte auch in Originalsprache bearbeiten und interpretieren können
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- über einen längeren Zeitraum selbständig und zielgerichtet arbeiten können (Sammeltag)
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- eine grössere schriftliche oder mündliche Arbeit erstellen können
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- politische Ideologien und Systeme erklären und vergleichen können
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12. Schuljahr, Präferenzfach und Ergänzungsfach: |
- historisches Wissen erweitern und vertiefen
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- vertiefte Behandlung von Themen aus der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts
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- komplexe geschichtliche Phänomene analysieren und erklären können
- aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Probleme und deren Hintergründe erkennen und mögliche Lösungen diskutieren
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mögliche Themenkreise:
- Wirtschafts- und Sozialgeschichte seit der Industrialisierung (z.B. Weltwirtschaftskrise, Wohlfahrtsstaat, Frauengeschichte)
- politische Theorien und Ideologien: ihr Inhalt und ihre Wirkungen
- der Kalte Krieg und seine Folgen
- Kolonisation, Dekolonisation und Nord-Süd-Konflikt
- internationale und regionale Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg und internationale Friedenssicherungssysteme
- die Geschichte ausgewählter Staaten und aussereuropäischer Kulturen im Längsschnitt
- ausgewählte Kapitel aus der Schweizer Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts
- aktuelles Weltgeschehen; aktuelle Politik der Schweiz
- Fragen zu Philosophie und Methodik der Geschichte
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Staatskunde:
10. Schuljahr, 2. Semester: |
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- Referate halten; Diskussionen vorbereiten und leiten können
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- Willensbildung und Interessenvertretung in der Demokratie (Individuum und Gruppe, Pluralismus, öffentliche Meinung, Wahlen und Abstimmungen)
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- die politischen Strukturen auf den Ebenen Gemeinde, Kanton und Bund kennen
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- Institutionen (Aufbau und Behörden des Staates, Föderalismus und Zentralismus, Gewaltenteilung) und Rechtsetzung (Verfassung und Gesetz)
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- wichtige rechtliche, soziale und wirtschaftliche Kräfte in der Politik kennen
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- Bürgerrechte und Pflichten
-
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- Sozialstaat und Sozialpolitik
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- Wirtschaftspolitik: Staatshaushalt, Staat und wirtschaftliche Gruppen
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- Aussen- und Sicherheitspolitik
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- Einführung in die Vertragslehre; Auszüge aus dem Sachen- und Personenrecht (natürliche Personen und Vereine)
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- Einführung in die Strafrechtslehre
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Geographie
Grundlagenfach (GF)
Ergänzungsfach (EF)
Präferenzfach (PF)
Bildungsziel
Die Schülerinnen und Schüler lernen eine Landschaft in ihrer Ganzheit zu verstehen und sie mit Hilfe geographischer Methoden und Kenntnisse zu analysieren. Sie entwickeln wissenschaftliche Neugierde. Sie sind fähig, sich auf der Erde mit ihren vielfältigen Strukturen zu orientieren. Insbesondere sollen das Zusammenwirken und die gegenseitige Beeinflussung von Mensch und Natur verständlich werden.
Daraus erwächst die Einsicht in die Grenzen der wirtschaftlichen Nutzung und in die Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten Gestaltung unseres Lebensraumes. Die Schülerinnen und Schüler begegnen der Welt, insbesondere anderen Kulturen, mit Offenheit und Toleranz und erfahren die Vielfalt als Bereicherung.
Die Geographie verbindet natur- und humanwissenschaftliches Denken und ermöglicht dadurch das Erkennen von Zusammenhängen über die Fachgrenzen hinaus.
Der Unterricht in Geographie erfüllt zusammen mit den Fächern Staatskunde und Einführung in Wirtschaft und Recht die beim Fach Einführung in Wirtschaft und Recht formulierten Bildungsziele. Der Geographieunterricht legt seinen Schwerpunkt auf den volkswirtschaftlichen Bereich.
Richtziele
Grundkenntnisse
- geographische Grundbegriffe kennen und sie richtig anwenden
- über topographisches Basiswissen verfügen, um aktuelle Ereignisse räumlich einordnen zu können
- Kenntnisse sowohl im physisch- wie auch im anthropogeographischen Bereich besitzen
- Landschaftselemente und ihr Zusammenwirken in vielfältigen Lebensräumen kennen
- Ursachen und Folgen von Landschaftsveränderungen verstehen
- volkswirtschaftliche Begriffe sowie Ziele und Möglichkeiten der Wirtschaftspolitik kennen
Grundfertigkeiten
- mit geographischen Darstellungsmethoden vertraut sein; ihre Auswertung, Interpretation und Anwendung beherrschen
- Ergebnisse fachspezifischer Untersuchungen verständlich formulieren und darstellen können
- Vernetzungen in ihren Strukturen erkennen, interpretieren und beurteilen können
- fähig sein, Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln objektiv anzugehen und angemessene Lösungen zu suchen
Grundhaltungen
- die Begegnung mit anderen Natur- und Kulturlandschaften als Bereicherung erfahren und durch Vergleiche die eigene Umwelt besser verstehen
- durch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen seine Einstellung überdenken, sich der Probleme bewusst werden und sich für deren Lösung einsetzen
Grobziele und Inhalte
7. Schuljahr: |
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- Grundwissen über das Sonnensystem und das Universum erwerben
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- Einführung in die Astronomie
- Sonne, Planeten und Urknall
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- verstehen, welche Auswirkungen Revolution und Rotation der Erde
haben
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- Bewegung und Bahn der Erde
- Entstehung der Jahreszeiten
- Tageslänge, Polartag und Polarnacht
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- erkennen, dass Natur, Wirtschaftsformen und Kultur sich gegenseitig beeinflussen
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- Varianz und Schönheit der Naturräume
- Angepasste Lebensweisen in Extremräumen
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8. Schuljahr: |
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- Die Fähigkeit entwickeln, sich zu orientieren, Karten zu lesen und zu
interpretieren
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- Einführung in die Kartographie
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- Grundwissen über die Erde erwerben
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- Form und Aufbau der Erde
- natürliche und politische Gliederung
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- erkennen, dass physisch- und anthropogeographische
Elemente unseres Lebensraumes
aufeinander einwirken:
Grundlagen der Länderkunde I
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- die wichtigsten Gesteine
- geologische Gliederung der Erdgeschichte
- Einführung in die Klimatologie
- Anhand ausgewählter Regionen die Einflüsse der geographischen Elemente
beschreiben, erklären und deren
Entwicklung im Lauf der Zeit aufzeigen
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9. Schuljahr: |
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- erkennen, dass physisch- und anthropogeographische Elemente unseres Lebensraumes aufeinander einwirken:
Grundlagen der Länderkunde II
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- Rohstoffförderung
- Mittelmeerklima
- Einflüsse der Naturgegebenheiten auf Vegetation und Landwirtschaft
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- erkennen, welche Rolle die Naturgegebenheiten für Industriestandorte spielen
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- Zusammenhänge verstehen zwischen Naturgegebenheiten und Industrie
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- Eine einführende Kenntnis in die Standortfaktoren der Industrie erhalten
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|
- Entwicklung und Veränderung der europäischen Stadt beschreiben
|
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- die Bedeutung des Meeres als Natur- und Wirtschaftsfaktor erfassen
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- die Formung der Erdoberfläche als Folge der Naturkräfte erkennen und die Wechselwirkung auf das menschliche Tun reflektieren
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- Einführung in die Geomorphologie
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- Umwelt, Lebensräume, Völker und Kulturen kennen lernen
- Möglichkeiten der Informationsbeschaffung erkunden: Atlas, Bücher, EDV
- verschiedene Arten der Weitergabe von Informationen ausprobieren: Referat, Grafik, Poster
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- Anwendungen an Themen wie: Länderkunde ausserhalb des europäisch-nordamerikanischen Kulturraumes, Vertiefung erdkundlicher Themen, Behandlung aktueller Themen
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10. Schuljahr: |
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- Ursachen, Formen und Folgen von Vulkanismus und Erdbeben beschreiben und erklären können
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- Einführung in Plattentektonik, Vulkanologie und Seismologie
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- sich in der Schweiz durch topographische Kenntnisse orientieren können
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- topographisches Grundwissen
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- Grundzüge der natürlichen Gegebenheiten der Schweiz kennenlernen
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- naturräumliche Gliederung der Schweiz
- geologische Entwicklungsgeschichte
- Einführung in die Meteorologie
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- wirtschaftliche Grundbegriffe kennen und im Zusammenhang anwenden
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- Bedürfnisse, Wohlstand und Wohlfahrt, Wirtschaftskreislauf
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- konjunkturelle Schwankungen beschreiben und erklären
|
- Konjunkturzyklus, Inflation und Deflation, Währungsordnung
|
- Gunst- und Ungunstfaktoren des Wirtschaftsstandortes Schweiz beschreiben und deren Veränderungen erklären können
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- Bedeutung und Wandel der drei Wirtschaftssektoren
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- Kenntnisse erwerben für Diskussionen im Rahmen schweizerischer Energie- und Verkehrspolitik
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- Energieversorgung der Schweiz, Kernenergie inkl. Entsorgung
- Verkehrskonzepte
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11. Schuljahr: |
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- sich orientieren können in aussereuropäischen Gebieten
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- topographisches Grundwissen der Kontinente
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- eine Wirtschaftsmacht, deren Bedeutung und wirtschaftliche Entwicklung kennenlernen sowie Einblicke gewinnen in deren soziale und kulturelle Eigenarten
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- naturräumliche Voraussetzungen, primäre und sekundäre Produktion
- Umgang mit Ressourcen: Boden, Wasser, Energieträger
- Bedeutung der Spitzentechnologie
- regionale und soziale Unterschiede
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- den tropischen Raum mit seinen natürlichen Gegebenheiten, Völkern, Kulturen und ökonomischen Besonderheiten kennen lernen
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- Klima der Tropen vom Äquator bis zu den Wendekreisen
- Tropischer Regenwald, Bedrohung, Urbevölkerung und angepasste Lebensweise
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- die Andersartigkeit fremder Kulturen als Bereicherung erfahren
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- Veränderungen der Eingeborenenkulturen
- Drittwelt- oder Schwellenland: Ressourcen, Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftsstruktur, Migration
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- Szenarien globaler Entwicklung im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich kennen lernen und als Herausforderung erfahren
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- Nutzungskonflikte im eigenen Lebensraum erfahren und Alternativen diskutieren
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- praktische Arbeiten an Themen wie: Raumplanung, Tourismus
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- geographische Arbeitsmethoden kennenlernen
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12. Schuljahr, Ergänzungsfach und Präferenzfach |
- die Entwicklung der Weltbevölkerung mit ihren Ursachen und Folgen erklären können
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- globaler Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung erfassen und Gegenmassnahmen aufzeigen
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- Arbeit mit statistischem Material und Umweltberichten, Analysen und Präsentationen
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- vertiefter Einblick in andersartige Kulturen und Ökonomien am Beispiel eines Schwellen- oder Drittweltlandes
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- Globalisierung von Produktion und Markt wahrnehmen, Interessenkonflikte und Konsequenzen für uns diskutieren
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- Länderkunde
- politische und wirtschaftliche Organisationen und Zusammenschlüsse
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- Grundlagen vertiefen für angehende Studierende der Erdkundefächer
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- Kosmologie
- allgemeine Geologie, Geologie der Schweiz
- Mineralogie und Petrografie
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- geographische Themen selbständig erarbeiten und die Ergebnisse inhaltlich und formal korrekt und didaktisch geschickt präsentieren
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- Informationsquellen kennen und nutzen lernen
- Präsentation in schriftlicher und mündlicher Form
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- aktuelle Probleme analysieren, sich eine Meinung bilden und diese nach aussen vertreten
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Einführung in Wirtschaft
und Recht
Grundlagenfach (Einführung in Wirtschaft und Recht, GF)
Ergänzungsfach (Wirtschaft und Recht, EF)
Bildungsziel
Durch den Unterricht in Wirtschaft und Recht erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass alles Wirtschaften von beschränkten Ressourcen ausgeht. Sie lernen, dass jede Rechtsetzung und jede Rechtsanwendung auf Konfliktsituationen bezogen ist und diese regelt. Sie lernen ausserdem, wirtschaftliche und rechtliche Zustände und Prozesse in einem Gesellschaftssystem wahrzunehmen und sich der Wertungen bewusst zu werden, die in jeder Gesellschaftsanalyse enthalten sind.
Die Bildungsziele werden im Rahmen des Unterrichts in den Fächern Einführung in Wirtschaft und Recht, Geschichte und Geographie erfüllt. Der Schwerpunkt der Einführung in Wirtschaft und Recht liegt in betriebswirtschaftlichen, derjenige von Geographie in volkswirtschaftlichen Fragestellungen. Staatskunde erschliesst rechtliche Aspekte. In der Folge sind die Richt- und Grobziele der Betriebswirtschaftslehre wiedergegeben.
Richtziele
Grundkenntnisse
- einfache Zusammenhänge in Unternehmung und Volkswirtschaft begreifen
(EF) ausgewählte, komplexere Zusammenhänge in Unternehmung und Volkswirtschaft begreifen
- Einblick in das Handeln von Wirtschaftssubjekten in ihrer ökonomischen und rechtlichen Umwelt gewinnen
(EF) die schweizerische Rechtsordnung in ihren Grundzügen kennen
- grundlegende Entscheidungstechniken kennen
(EF) ausgewählte wirtschaftswissenschaftliche und juristische Denk- und Arbeitsmethoden kennen
Grundfertigkeiten
- wirtschaftliche Sachverhalte mit ihren Zielkonflikten und mit ihren Wechselwirkungen auf die technologische, ökonomische, natürliche, kulturelle und soziale Umwelt beschreiben und beurteilen
(EF) einfache Methoden zur Erfassung und Bearbeitung volks- und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen kennen und zur Lösung konkreter Problemstellungen beiziehen
- Interessen und Werthaltungen hinter wirtschafts- und rechtspolitischen Positionen erkennen und werten
- (EF) Gestaltungsvorschläge für wirtschaftliche und rechtliche Gegebenheiten in einem legalen und verantwortbaren Rahmen ausarbeiten
Grundhaltungen
- sich der Begrenztheit natürlicher Ressourcen bewusst sein
- sich bewusst sein, dass wirtschaftliche Entscheidungen auf die Zukunft orientiert und deshalb mit Unsicherheit behaftet sind
- (EF) bereit sein, sich mit den Grundlagen des Rechts auseinanderzusetzen und bei deren Ausgestaltung mitzuarbeiten
Grobziele und Inhalte
11. Schuljahr: |
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- die Unternehmung als produktives System in der technologischen, ökonomischen, ökologischen, kulturellen, rechtlichen und sozialen Umwelt beschreiben
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- Unternehmensmodell, Gesellschaftsrecht (Aktiengesellschaft)
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- Zielkonflikte der unternehmerischen Tätigkeit erkennen
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- Grundzüge der Entscheidungstheorie
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- ausgewählte Fragestellungen aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich bearbeiten
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- Marketing, Produktion, Finanzierung, Personal, Führung, Organisation
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12. Schuljahr, Ergänzungsfach: |
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- ausgewählte Gebiete der Mikro- und der Makroökonomie kennen und anhand konkreter Fragestellungen bearbeiten
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- mögliche Themenkreise: Konsum und Nachfrage; Produktion und Angebot; Preisbildung, Kreislauf: makroökonomisches Gleichgewicht; Geld und Währung; Konjunktur; Wirtschaftssysteme und -ordnungen
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- ausgewählte betriebswirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen bearbeiten
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- mögliche Themen: Wesen und Aufbau der Rechtsordnung, Personenrecht, Sachenrecht, Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht; Marketing, Materialwirtschaft, Produktion; Finanzierung, Investitionen; Personal, Organisation, Führung
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Philosophie
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Der Philosophieunterricht fördert die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, sich im selbständigen Denken mit den Fragen auseinanderzusetzen, wie Wirklichkeit erfahren, gedacht und empfunden werden kann.
Bei der Lektüre von philosophischen Texten, im freien Gespräch und im selbständigen Verfassen von Texten und Abhandlungen üben sich die Schülerinnen und Schüler in der kritischen Argumentation und im rationalen Diskurs. Dabei erfahren sie, dass Philosophie sowohl wissenschaftliche wie nicht wissenschaftliche Züge trägt und sich im Spannungsfeld von Glauben und Wissen, Fühlen und Denken befindet.
Im Philosophieunterricht werden grundlegende Frage- und Problemstellungen aus Vergangenheit und Gegenwart der Philosophie untersucht und philosophische Werke gelesen. Den Schülerinnen und Schülern wird dabei die Einsicht vermittelt, dass ein eigenes philosophisches Verständnis anderer Positionen und Theorien nur möglich ist, indem man sie rational hinterfragt und ihre blosse Wiederholung vermeidet.
Der Philosophieunterricht vermittelt keine festen Inhalte, die sich als sichere Kenntnis erwerben und besitzen lassen. Indem er mit den Mitteln des logisch-argumentativen Diskurses jedes Wissen nach seinen Voraussetzungen hinterfragt, zeigt er die Grenzen des Wissens und der Wissensvermittlung auf. Gerade deshalb eignet sich Philosophie besonders gut für interdisziplinären Unterricht.
Richtziele
Grundkenntnisse
- grundlegende philosophische Disziplinen wie zum Beispiel Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie oder Ethik kennen
- einen Einblick in die gegenwärtige philosophische Diskussion haben und kritisch dazu Stellung nehmen können
- die grundlegenden Frage- und Problemstellungen einiger Philosophen und Denkrichtungen kennen
- Begriffe aus Kultur, Politik und Wissenschaft von ihrer philosophischen Genese her verstehen können
- Fragestellungen der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften in ihrer philosophischen Tragweite erkennen und sich mit ihnen auseinandersetzen können
Grundfertigkeiten
- Methoden und Erkenntnisformen aus verschiedenen Fachgebieten nach ihren Grundlagen hinterfragen und unter ihnen Zusammenhänge herstellen können
- philosophische Argumentationen in ihrer Strategie erkennen und beschreiben können
- Beobachtungen, die das eigene Denken, Fühlen und Handeln betreffen, zum Ausdruck bringen können
- im Gespräch oder beim Verfassen von Texten in angemessener Weise eine eigenständige Position vertreten können
Grundhaltungen
- sich selbst kritisch beobachten
- bereit sein, sich ohne Beizug von überliefertem Wissen auf kritische Reflexion einzulassen
- bereit sein, sich auf Argumentationen einzulassen und diese zu durchdenken
- den Gesprächspartner achten und seine Position ernst nehmen
- offen sein gegenüber Fragen, die das scheinbar Selbstverständliche und Alltägliche betreffen
Grobziele und Inhalte
12. Schuljahr: |
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- grundlegende Fragestellungen und Denkrichtungen der philosophischen Tradition durchdenken und ihre Bedeutung für die philosophiegeschichtliche Entwicklung kennen
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- Auszüge aus bedeutenden Werken der Philosophiegeschichte lesen und interpretieren können
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- Positionen der aktuellen philosophischen Diskussion kennen und unterscheiden können
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- repräsentative Texte der gegenwärtigen Philosophie lesen und interpretieren können
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- grundlegende philosophische Themen und verschiedene Möglichkeiten ihrer Behandlung kennen
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- eigene Problemstellungen mit philosophischen Texten und Denkrichtungen in Beziehung bringen können
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- ein philosophisches Werk selbständig erarbeiten, analysieren und kommentieren können
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- eine eigene These, Meinung oder Position schriftlich oder mündlich darlegen können
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Bildnerisches Gestalten
Grundlagenfach (GF)
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Im Fach Bildnerisches Gestalten werden die Schülerinnen und Schüler im visuellen, gestalterischen und künstlerischen Bereich sensibilisiert und gebildet.
Die Schülerinnen und Schüler erlangen die Fähigkeit, sich mit bildnerischen Mitteln auszudrücken. Sie werden in einem Klima schöpferischer Musse in ihrem individuellen gestalterischen Ausdruck gefördert. Die visuelle und geistige Arbeit hilft ihnen, sich mit dem vielfältigen Bilderangebot unserer Zeit kritisch auseinanderzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit Fragen der Ästhetik und der Kunstbetrachtung und bilden sich ein eigenständiges Urteil.
Indem das Fach Bildnerisches Gestalten das ästhetische und kreative Element in den Unterricht hineinträgt, eignet es sich in besonderem Masse zur Zusammenarbeit mit anderen Fächern.
Richtziele
Grundkenntnisse
- praktische und theoretische Grundlagen des bildnerischen Arbeitens kennen und anwenden können
- Stilrichtungen und geistesgeschichtliche Zusammenhänge der bildenden Kunst erkennen
- kunstgeschichtliche Epochen kennen und die gesellschaftliche und ästhetische Bedeutung von Kultur und Kunst erkennen
- Einsicht in die Lösung von Gestaltungsproblemen in der bildenden Kunst der Vergangenheit und Gegenwart gewinnen
Grundfertigkeiten
- Vorstellungen, Beobachtungen, Phantasien und Gefühle zeichnerisch, malerisch und plastisch darstellen bzw. umsetzen können
- die wichtigsten Gestaltungselemente der Bildsprache und Bildkomposition kennen
- verschiedene gestalterische Darstellungstechniken anwenden können
- mit Materialien, Werkzeugen, Geräten und gestalterischen Verfahren fachgerecht, materialgerecht und sorgfältig umgehen können
Grundhaltungen
- mit Neugier, Interesse und Experimentierfreude bildnerische und plastische Aufgaben angehen
- bereit sein, eigene schöpferische Möglichkeiten und individuelle Ausdrucksweisen zu entfalten
- ästhetisch sensibilisiert sein, die eigene gestalterische Arbeit als Entwicklung und als Befriedigung erleben und kritisch beurteilen
- bereit sein, die gestaltete Umwelt unter den Aspekten des Ausdrucks, der gestalterischen Qualität und der Ästhetik zu betrachten
- Gestaltung auch im Zusammenhang mit anderen Fächern, gestalterischen Berufsbereichen und Kulturaufgaben verstehen
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- nach der Natur und aus der Vorstellung zeichnen, malen und modellieren
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- verschiedene Themen zum Natur- und Sachstudium
- Grundlagen zum Porträt und zur menschlichen Figur
- Bilder nach Vorgaben und aus der Phantasie
- Grundlagen der Bildkomposition und wesentliche Gestaltungselemente
- Beispiele aus Kunst und Architektur
- Beispiele zur Umweltgestaltung
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- erste Bezüge zur Kunstgeschichte schaffen
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- themenbezogene Kunstbetrachtungen
- erste Besuche in Museen
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- Farbkreis, Farbkontraste, Farbkomposition
- Farbwahrnehmung
- Farbperspektive
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- Grundlagen der Bilddarstellung erlernen
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- graphische und zeichnerische Techniken
- malerische Techniken
- plastische und gestalterische Techniken
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- die Grundlagen der Raumdarstellung und der Perspektive kennen lernen
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- Zentral- und Übereckperspektiven
- Raumdarstellungen an verschiedenen Beispielen
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9./10. Schuljahr: |
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- Elemente der Bildgestaltung und der Kompositionslehre kennen lernen und komplexere gestalterische Aufgaben erarbeiten
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- figurative und abstrakte Bildkomposition, Beziehung und Wirken von Farbe und Form
- Stilleben, Themen zu Mensch, Tier, Pflanze, Landschaft, Technik, Architektur
- plastisches Arbeiten mit verschiedenen Materialien
- Kunstbeispiele zur Anregung, Anschauung oder als Vorgabe
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- verschiedene Drucktechniken kennen lernen
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- Hoch- und Tiefdruck
- Fotografie und Siebdruck
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- die menschliche Figur kennen lernen und sich damit gestalterisch auseinandersetzen
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- vom Porträt zur Ganzfigur (Mensch-Raum)
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11. Schuljahr: |
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- sich mit neuen gestalterischen Aufgaben und Techniken befassen
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- Architektur, Stadt- und Landschaftsgestaltung, Design, Dekor
- Acryl- und Ölmalerei, Mischtechniken, Textilmalerei
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- die gestalterischen und ästhetischen Aspekte der elektronischen Bildmedien kennen lernen
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- Film, Video und Fotografie in Kunst und Werbung
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- in intensiver, selbständiger Arbeit mit fester Zeitvorgabe gestalterisch tätig sein.
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- selbständiges Arbeiten in zwei Bereichen der "Bildnerischen Gestaltung" (Intensivtage)
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12. Schuljahr, Ergänzungsfach: |
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- Kunst unmittelbar erleben
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- Atelierbesuche bei Künstlerinnen und Künstlern, in Foto- und Filmstudios, in kunsthandwerklichen Produktionsstätten
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- Bezüge zur Kunstgeschichte und Kunstszene herstellen
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- multimediale Bildtechniken (Rauminstallationen, Performancearbeiten)
- Versuche zu "Land-Art"
- "Kunst am Bau"-Projekte
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- Extremtechniken des Bildes kennen lernen
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- Eitempera und Kasein, Graffiti und Comics
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Musik
Grundlagenfach (GF)
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Der Musikunterricht erzieht zu Offenheit und Neugierde akustischen Phänomenen gegenüber und entwickelt die Fähigkeit zum Hören, Verstehen und Werten von musikalischen Ereignissen. Die Jugendlichen erlangen die Fähigkeit, sich mit Musik aus Tradition und Gegenwart kritisch auseinan-derzusetzen und ihre schöpferischen Kräfte zu entfalten.
Grundlage dazu bilden genaue Fachkenntnisse und die praktische Musikausübung. Das Zusammenwirken mit anderen gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, an der Schaffung und Deutung eines nur in gemeinsamer Arbeit realisierbaren Werkes teilzuhaben.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Umgang mit Musik Haltungen, die für die Lebensbewältigung entscheidend sind: soziales Handeln, Geduld, (Selbst-)Disziplin und Konzentrationsfähigkeit.
Einerseits erfahren die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit Musik, dass das Eigentliche der Musik verbal nicht erfasst werden kann, andererseits erleben sie, wie der Zugang zum transzendenten Charakter der Musik über die emotional-assoziative Ebene gefunden werden kann.
Durch eine harmonische Ausbildung der emotionalen, rationalen und psychomotorischen Fähigkeiten trägt der Musikunterricht wesentlich zur ganzheitlichen Entwicklung der Jugendlichen bei. Das Fach Musik ist deshalb in besonderem Masse für die Zusammenarbeit mit anderen Fächern geeignet.
Richtziele
Grundkenntnisse
- Rhythmus, Melodie, Harmonie, Klang und Form als Elemente der Musik kennen und an Beispielen anwenden
- exemplarisch eine Reihe bedeutender Werke kennen, sie historisch, geistesgeschichtlich und soziologisch einordnen, Querbezüge zu andern Wissensgebieten schaffen können
- Bau und Funktionsweise von Instrumenten sowie der Stimme kennen; vertraut sein mit körperlichen und vorstellungsmässigen Verhaltensmustern, die ein erfolgreiches Instrumentalspiel oder Singen ermöglichen
Grundfertigkeiten
- konzentriert zuhören können, die dabei entstehenden Gedanken und Gefühle beachten und sprachlich, graphisch oder durch Bewegung ausdrücken können
- singen und / oder ein Instrument spielen können; dabei die Tonerzeugung angemessen beherrschen, verfeinern und auch in der Gruppe anwenden; von Anfang an zur Interpretation vordringen
- Erfahrung sammeln in Improvisation und Komposition; Musik auch interdisziplinär kreativ einsetzen können
Grundhaltungen
- für jegliche Art von Klängen und Musik offen sein
- den Erscheinungen des musikalischen Alltags ebenso Beachtung schenken wie der Erhaltung der Grundwerte der europäischen Musikkultur
- empfänglich sein für die Ästhetik musikalischer Kunstwerke und sich an ihnen freuen können; Musik als Ausdruck eines bestimmten Zeitgefühls verstehen, als Weg zur Verarbeitung von Problemen und als Mittel, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer einzuüben
- mit Musik schöpferisch werden und dabei ein verantwortungsvolles und sensibles Eingehen auf Partnerinnen und Partner entwickeln
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- konzentriertes Hörverhalten einüben
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- Hör-Erziehung an ausgewählten Beispielen, grober Überblick über die Musikgeschichte
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- die Notenschrift erlernen
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- eine rhythmische und melodische Grundschulung durchlaufen
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- Intervalle, Tonarten in Dur und Moll und Dreiklänge hören, singen und notieren
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- Instrumente kennen lernen
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- Tonerzeugung, Geschichte, Akustik
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- formale Grundbegriffe kennen lernen
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- z.B. Motiv, Motivbeantwortung, Thema, Liedform, Variation, Blues-Schema
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- Singen und Spielen, z.B. mit perkussivem Instrumentarium, eigenem Instrument
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- im 8. Schuljahr wahlweise in Niveaugruppen musizieren
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- Beispiele:
- Unterstufenchor (Stimmpflege, Blatt-Singen, mehrstimmiges Singen)
- Orchesterschule (Anfänge des Orchesterspiels für Streicherinnen und Streicher)
- Orchester, Bläsergruppe, Bigband oder Jazz- und Rockensemble (Fortgeschrittene zusammen mit älteren Schülerinnen und Schülern, vgl. 9./10./11. Schuljahr)
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- Mu+ (Musikpraxis in der kleinen Gruppe mit Semesterthemen aufgrund eigener Neigungen)
- Rhythmuskurs (z.B. als Einführungskurs ins Djembe-Spiel)
- Piano-Workshop (Improvisation, Interpretation, Werkkunde)
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- ein Instrument erlernen (fakultativ)
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- Inhalt: vgl. 9./10./11. Schuljahr
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9./10./11. Schuljahr: |
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- einen Überblick über die Musikgeschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert erhalten
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- Beispiele hören, instrumental und vokal ausführen
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- Bezüge zur Malerei und Architektur
- Analysen, Partiturstudium
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- Einblicke in die aktuelle Musikszene und bedeutende nicht klassische Musikströmungen gewinnen
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- die Wirkung von Musik thematisieren
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- z.B. Hörgewohnheiten, ihre Manipulation; funktionelle Musik, Musik als Ware
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- Musik satztechnisch untersuchen und Übungen zur Harmonielehre in Verbindung mit Gehörbildung durchführen
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- Musiklehre und Tonsatz: Verbindung der Dreiklänge und Septakkorde und deren Umkehrungen; akkordfremde Töne; eine 2. Stimme schreiben; Melodien harmonisieren; Übungen im 12-Tonstil; evtl. Einführung in die Jazzharmonielehre
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- das theoretisch Erarbeitete modellhaft mit dem eigenen Instrument oder der Stimme umsetzen
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- praktische Übungen, z.B. anhand der Populärmusik oder experimenteller Konzepte des 20. Jahrhunderts
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- in der Gruppe musizieren (wahlweise)
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- Mittelstufenchor,
- ab 11. Schuljahr Kammerchor
- Streichorchester oder Bläsergruppe
- Bigband oder Jazz- & Rockensemble
- Mu+ (vgl. 8. Schuljahr)
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- mit dem eigenen Instrument arbeiten
- (obligatorisch)
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- Erwerb der technischen Grundlagen für das Spiel auf einem beliebigen Instrument
- bewusst gestaltete und ausdrucksvolle Wiedergabe von Werken mit angemessenem Schwierigkeitsgrad
- Improvisation
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12. Schuljahr, Ergänzungsfach: |
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- Werkkenntnisse vertiefen und Querbezüge herstellen, wenn möglich auch als interdisziplinäre Arbeit
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- Erweiterung des bisherigen Stoffes, Musik im Spiegel ihrer Zeit; ferner z.B. vergleichendes Hören von Musik, Strömungen der neuesten Musik, musikphilosophische Exkurse; Stilmerkmale der Musik
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- Musik analytisch durchdringen und selbst schaffen
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- weitere Harmonielehrübungen, Generalbass; ferner z.B. strenger Kontrapunkt nach Palestrina, Einführung in die klassische Satzlehre, Harmonik und Satzarrangement des Jazz, Einführung ins Arrangieren, Arbeit mit dem Musikcomputer
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- die musikalische Vorstellung durch eine gezielte Gehörbildung stärken
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- Diktate, Konzentrationsübungen
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- alles Geschaffene praktisch erproben
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- Musizieren in der Kammermusikformation, dem Ensemble; Improvisation mit Instrumenten und der eigenen Stimme
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- in der Gruppe musizieren (wahlweise)
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- Weiterführung der Probenarbeiten in den bisherigen Gruppen (vgl. 9./10./11. Schuljahr); Möglichkeit von Soloauftritten, Aufführungen von Eigenkompositionen
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- das Instrumentalspiel vervollkommnen
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- vertiefende Weiterführung des bisherigen Unterrichts
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Informationstechnologien (IT)
Weiterer Unterricht (Informatik, Projekte)
Bildungsziel
Im Fach IT werden die Schülerinnen und Schüler mit Informationstechnologien vertraut gemacht. Sie setzen diese gezielt ein, um sich Informationen zu beschaffen, sie zu bearbeiten und zu bewerten. Den Schülerinnen und Schülern wird der Stellenwert der Informatik als Dienstleistungs- und Organisationstechnologie bewusst gemacht.
Der IT-Unterricht hilft mit, die Auswirkungen der neuen Technologien in unserer Lebens- und Arbeitswelt zu erkennen.
Richtziele
Grundkenntnisse
- Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnologien kennen
- mit der Funktionsweise und den Einsatzmöglichkeiten eines Textsystems vertraut sein
- wissen, wie Folien und Visualisierungen für Vorträge zu gestalten sind
- Diagramme und Grafiken erstellen, lesen und deuten können
- die einem lokalen Informationssystem und die dem Internet zugrunde liegende Logik erfassen sowie Suchstrategien entwickeln und anwenden
- Auswirkungen der neuen Technologien in Schule, Erwerbstätigkeit und Freizeit thematisieren
Grundfertigkeiten
- Daten in kurzer Zeit an der Tastatur im Zehnfingersystem erfassen
- Dateien von Ort zu Ort und Person zu Person transferieren
- den Computer als vielseitiges Hilfsmittel verwenden können
- mit systematisch aufgebauten Informationssystemen umgehen
- im eigenen Arbeits- und Verantwortungsbereich entscheiden, wann es vernünftig und zweckmässig ist, die verfügbaren Informatikmittel einzusetzen
Grundhaltungen
- den Informationstechnologien offen begegnen und mit ihnen verantwortungsvoll umgehen
- Chancen und Risiken der Informatik abwägen
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr:
- Die Grundfunktionen eines Computers kennen
- Elektronisch gespeicherte Daten verwalten
- Das Intranet und das Internet kennen
- Mit E-Mail kommunizieren können
- Mit den Eingabegeräten effizient umgehen können
- Textsysteme situativ einsetzen können
- Folien und Präsentationen für Vorträge erstellen können
- Berechnungen mit Tabellen durchführen und visualisieren können
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- Hardware Benutzung
- Einführung in die am RG verwendeten Betriebssysteme
- Einführung ins Zehnfingersystem
- Einführung in ein Textsystem (z.B. Word)
- Formatieren, Grafik einfügen
- Suchen im Internet
- Einführung in ein Präsentationsprogramm (z.B. Powerpoint)
- Einführung in ein Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. Excel)
- Einführung in die E-Maildienste
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Sport
Weiterer Unterricht
Ergänzungsfach (EF)
Bildungsziel
Der Unterricht im Fach Sport bezweckt die Schulung des Körpers als Organismus und Ausdrucksmittel sowie die systematische Förderung der motorischen Fähigkeiten. In Einzel- und Mannschaftssportarten erwerben die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichste Fertigkeiten und gewinnen wichtige menschliche Grundeinsichten. Sie werden angeregt, aus dem vielseitigen Angebot die ihnen gemässen Bewegungs-, Spiel- und Sportformen auszuwählen und selbständig zu betreiben.
Der Sportunterricht dient der Gesundheit. Er strebt mit der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und mit seinem Beitrag zur ganzheitlichen Bildung physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden an.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die ethischen Grenzen bei Wettkämpfen erkennen und zu sportlichem Verhalten (wie z. B. Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Fairplay, Selbstdisziplin) geführt werden. Der Sportunterricht fördert die Entwicklung von Selbstvertrauen und Mut und stärkt den Sinn für die Einordnung in eine Gemeinschaft. Sportliche Erfahrungen tragen zur Entwicklung der Persönlichkeit bei.
Im schulischen Alltag bringt der Sport durch vielseitige Bewegungserfahrungen für die Jugendlichen auch Ausgleich, Erholung und Freude.
Ziel des Ergänzungsfaches Sport ist die vertiefte Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der Bewegung und des Sports. Das EF Sport schafft Zugang zu sportwissenschaftlichen Erkenntnissen (in den Bereichen Sportbiomechanik und Sportbiologie, in der Trainings- und Gesundheitslehre). Es beschäftigt sich mit gesellschaftlich relevanten Aspekten des Sports.
Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis leistet das EF einen Beitrag zum besseren Verständnis des Phänomens Sport und zu einer ganzheitlichen Bildung der Jugendlichen.
Die eigene Sportpraxis wird durch die Schülerinnen und Schüler reflektiert.
Richtziele
Grundkenntnisse
- sich selbst als körperlich-seelisch-geistige Einheit sehen und erleben
- die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit erkennen
- Sportarten und deren Regeln kennen und ausüben können
- die Wechselwirkung zwischen dem Sport und andern Lebensbereichen auf der Grundlage natur- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse aufgezeigt erhalten und verstehen lernen.
Grundfertigkeiten
- Bewegungs-, Entspannungs- und Regenerationsformen in eine gesunde Lebensführung integrieren
- durch gezielte Übungen die motorischen Fähigkeiten und die ihnen zugrunde liegenden Organsysteme entwickeln
- körperliche und materiale Erfahrungen beim Spielen, bei Wettkämpfen und beim Gestalten sammeln
- Bewegungen räumlich und zeitlich gestalten und seine Körperkräfte angemessen einsetzen
- vom Körper und von der Bewegung als Ausdrucksmittel Gebrauch machen
Grundhaltungen
- die Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft und seine Entwicklung kritisch beobachten und beurteilen
- sich beim Miteinander und Gegeneinander richtig verhalten und mit Aggressionen und Rivalitäten in Gruppen umgehen können
- auf schwächere Mitschülerinnen und Mitschüler Rücksicht nehmen und sie unterstützen
- Anspannung (Leistung) und Entspannung, Emotionen bei Erfolg und Misserfolg erleben und einordnen können
- sportartspezifische Sicherheitsregeln einhalten
- im Ergänzungsfach werden grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Phänomen Sport und dessen Umfeld veranschaulicht. Dies macht es möglich, die Bedeutung und Entwicklung des Sports in unserer Gesellschaft zu erfassen und zu beurteilen sowie den Sport als Teil unserer Gesellschaft und Kultur zu begreifen.
Grobziele und Inhalte
7./8. Schuljahr: |
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- physiologische und koordinative Fähigkeiten weiterentwickeln; Ausdrucksfähigkeit und Rhythmusgefühl fördern; Bewegungsverwandtschaften erfahren
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- Übungen zur Förderung der Fitness, der Bewegungskoordination und des Handlungsbewusstseins; Bewegungsgestaltung mit dem Körper, mit Partnerinnen bzw. Partnern oder mit Handgeräten
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- leichathletische Bewegungen kennen lernen
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- laufen, springen, werfen/stossen; Einführung in die leichtathletischen Disziplinen
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- persönliche Leistungsbereitschaft fördern und Leistungsfähigkeit verbessern
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- einfache Elemente im Geräteturnen; einander gegenseitig dabei Hilfe leisten können
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- Angst überwinden und Selbstvertrauen entwickeln
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- Regeln der Sportspiele beherrschen, technische Elemente erarbeiten, sich im fairen Zusammenspiel üben
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- von kleinen Spielen über Minispiele zu den Sportspielen gelangen
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- neue Bewegungsmuster erfahren und vertiefen
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- z.B. Sport im Gelände, OL, Schwimmen, Eislaufen
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9./10. Schuljahr |
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Viele Grobziele und Inhalte der Unterstufe gelten - in intensivierter Ausführung - auch im 9. und 10. Schuljahr |
- theoretisches Wissen vergrössern und in der Praxis erleben und anwenden
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- Ausdauer- und Intervallbelastungen erfahren; Einführung ins Krafttraining; Übungen zur Vermeidung von muskulären Dysbalancen
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- leichtathletische Bewegungen weiterentwickeln
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- Vertiefung in den leichtathletischen Disziplinen
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- Geräteturnen weiterentwickeln
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- Anwendung der Grundelemente in Übungsverbindungen und Gerätebahnen
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- taktische Elemente und Spielkombinationen einüben; sich im Zusammenspiel üben
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- festigen von Technik und Taktik in den Sportspielen
- Einführung der Rückschlag - Spiele
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- neue Bewegungsmuster erfahren und vertiefen
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- z.B. Sport im Gelände, OL, Schwimmen, Eislaufen
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11./12. Schuljahr: |
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Viele Grobziele und Inhalte von Unter- und Mittelstufe gelten - in intensivierter Ausführung - auch im 11. und 12. Schuljahr |
- bei angepasstem Training individuelle Fortschritte bewusst erfahren
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- Erweiterung der Kenntnisse der individuellen Trainingslehre
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- sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen; Gesundheit als wesentliche Eigenleistung sehen
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- die Eigenverantwortung zunehmend fördern
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- leichtathletische Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen, Bewegungsabläufe automatisieren
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- technische Verfeinerung und Leistungssteigerung nach Neigung der Einzelnen oder der Klasse
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- Bewegungsverbindungen der Musik anpassen können
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- Rotationen und Überschlagbewegungen in Gerätekombinationen
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- die Ausdrucksfähigkeit fördern und vertiefen
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- das Zusammenspiel optimieren durch besseres taktisches Spielverständnis
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- Anwenden von Technik und Taktik in allen Spielen
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- Verantwortung in der Spielleitung übernehmen
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- neue Bewegungsmuster erfahren und vertiefen
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- z.B. Squash, Tennis, Sport im Gelände
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12. Schuljahr: (Ergänzungsfach Sport) |
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Einsichten und Erkenntnisse im Bereich sportwissenschaftlicher Themen erlangen.
Mögliche sportwissenschaftliche Themen sind: |
- Kennen lernen der wichtigsten Elemente der Trainingslehre
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- Planung, Organisation und Auswertung des Trainingsprozesses
- Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik
- Leistungsphysiologie
- Mentales Training
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- Die Grundlagen von Sport - und Projektmanagement kennen und in der Praxis anwenden können
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- Theoretische Grundlagen
- Projektorganisation, Projektabläufe
- Konzeption
- Wirtschaftliche Aspekte
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- Sportbiomechanische Gesetzmässigkeiten erarbeiten und korrekt interpretieren können
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- Sportbiomechanische Grundlagen
- Belastung und Überbelastung
- Lokomotion
- Kraftmessungen
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- Vertieften Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse der Sportbiologie und Gesundheitslehre erhalten
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- Sportbiologische Grundlagen
- Leistungsphysiologie
- Energiemanagement
- Ernährungslehre
- Doping, Sportverletzungen
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zurück
Änderungen des Lehrplans, die wegen der Einführung des Ergänzungsfachs Sport erfolgen, sind kursiv gedruckt.